„Mein PC und ich sind keine Freunde“ – und trotzdem baute Bianka ihren eigenen Teeshop



Manche Geschäftsideen entstehen nicht am Schreibtisch, sondern abends auf dem Sofa bei einer Tasse Tee. Genau so fing es bei Bianka an. Heute betreibt sie mit Landroyals Tee ihren eigenen Onlineshop: 30 Prozent mehr Verkäufe im letzten halben Jahr, deutlich mehr Zahlungsarten für ihre Kundschaft und Rechnungen, die statt einer Dreiviertelstunde nur noch unter zehn Minuten dauern. Der Weg dorthin war für sie alles andere als selbstverständlich. Denn wie sie selbst sagt: „PC und ich, wir sind keine besten Freunde.“
Wie aus einer technikscheuen Teeliebhaberin eine Onlineshop-Betreiberin wurde, die anderen ihre Tools weiterempfiehlt: eine Geschichte über Mut, kleine Schritte und einen digitalen Begleiter, der die Angst vor der Technik nimmt.
Auf einen Blick
- 30 Prozent mehr Verkäufe im letzten halben Jahr, nachdem Bianka ihren Shop im Menü nach vorne geholt hat
- Rechnungen in unter zehn Minuten statt einer halben bis dreiviertel Stunde
- Mehr Zahlungsarten dank Stripe zusätzlich zu PayPal: Kreditkarte, Visa, Mastercard, American ExpressAufgebaut neben dem Hauptberuf, ganz ohne Technik-Vorwissen
Aus Geselligkeit wird eine Geschäftsidee
Tee und Kaffee bedeuten für Bianka viel mehr als ein Getränk. Sie stehen für Familie, für Freundschaft, für gemütliche Nachmittage. „Als ich Kind war, haben wir uns am Wochenende immer um 16 Uhr zusammengesetzt – Tanten, Onkels, alle. Dann wurde geplauscht und gelacht“, erinnert sie sich. Diese Geselligkeit wollte sie weitergeben.
Ursprünglich träumte sie von einem kleinen Kaffeeanhänger. Doch der war zu teuer. Also kam ihr an einem dieser Teeabende die entscheidende Idee: eigene Teesorten mit eigenem Label und dazu ein Onlineshop. Sie fand einen guten Importeur aus Hamburg, knüpfte Kontakte, und das Projekt stand. Nur eine Hürde blieb: der Onlineshop.
Bianka betreibt Landroyals Tee im Nebengewerbe, hauptberuflich arbeitet sie als medizinische Fachangestellte. Im August wird ihr Herzensprojekt zwei Jahre alt, aufgebaut an Wochenenden und an ein paar Abenden pro Woche. Auf Jimdo kam sie durch ihren Mann, der selbst eine Website darüber betreibt. „Er hat gesagt: Das ist ganz einfach, das kriegen wir hin“, erzählt sie. Trotzdem saß sie erst einmal ratlos vor lauter leeren Seiten und dachte: „Oh Gott, das wird nichts, das schaffe ich nicht alleine.“
Es wurde dann doch etwas. Stundenlang saß sie über ihren Texten, pflegte Produkt für Produkt ein, und am Ende ging die Seite live.
„Durch das Baukastensystem war der Aufbau meiner Website sehr verständlich. Im Nachhinein würde ich sagen: Es war einfach.“
Der Companion: „nicht mehr so alleine vor dem Computer“
Der Jimdo Companion fiel Bianka auf, weil er beim Bearbeiten der Website immer präsent war. Ihre Neugier war größer als ihre Skepsis. Also las sie die Vorschläge in Ruhe, setzte sie selbst um und fragte anschließend im Chat nach, ob alles passte. Aus dem Werkzeug wurde schnell ein Begleiter, der ihr vor allem eines nimmt: das Gefühl, mit den Problemen allein dazustehen.
„Der Companion nimmt mir ein Stück Unsicherheit. Es ist, als wäre da jemand, der sagt: Komm, Bianka, du brauchst keine Angst zu haben, wir schaffen das. Ich bin nicht mehr so alleine vor dem Computer. Ich weiß: Wenn ich Fragen habe, ist da jemand, der mir helfen kann.“
Was sie besonders schätzt, ist das Zusammenspiel aus Vorschlag und Gespräch: Der Companion bringt Ideen ein, und ihre persönliche Note bleibt trotzdem erhalten. Und genau daraus entstand ihr bisher größter Erfolg.
Eine kleine Änderung, 30 Prozent mehr Verkäufe
Biankas Shop war im Menü ziemlich weit hinten versteckt. Der Companion empfahl, ihn nach vorne zu holen, damit Besucherinnen und Besucher direkt darauf stoßen. Das klang logisch, also setzte sie es um und behielt die Statistik im Blick.
„Ich habe gesehen, dass nach den Anpassungen mehr Menschen auf meinen Shop geklickt haben – und im letzten halben Jahr sind die Verkäufe grob um 30 Prozent gestiegen.“
Auch bei den Texten und der Auffindbarkeit half der Companion. Auf seine Empfehlung hin nahm Bianka FAQs in ihre Seite auf, damit sie in Suchmaschinen besser gefunden wird, passende Textvorschläge inklusive. Wenn ihr etwas zu unpersönlich klingt, formuliert er nach: „Wenn ich sage, der Text soll herzlicher oder persönlicher wirken, dann schreibt er ihn noch um. Das funktioniert.“
Zahlungen und Rechnungen: aus Respekt vor der Technik wird Routine
Zwei Dinge hatte Bianka lange vor sich hergeschoben. Erstens die Zahlungsarten: Lange gab es in ihrem Shop nur PayPal, und selbst dessen Einrichtung hatte ihr Probleme bereitet. Als der Companion ihr riet, zusätzlich Stripe einzubinden, hatte sie keine Lust auf das nächste technische Dilemma. Doch er führte sie Schritt für Schritt durch.
„Ich dachte, ich sitze den ganzen Tag am Computer und kämpfe mich durch. Aber mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung war es fast kinderleicht. Nach ungefähr einer Stunde war alles eingerichtet. Ich habe mich super gefreut – und war natürlich auch stolz.“
Heute können ihre Kundinnen und Kunden mit Kreditkarte, Visa, Mastercard, American Express und PayPal zahlen. Für Bianka zählt dabei vor allem ein Gefühl: Sicherheit. Die Zahlungen kommen direkt an, dann geht die Ware raus. Dem Geld hinterherlaufen muss sie nicht.
Zweitens die Rechnungen, für sie der nervigste Teil am ganzen Bestellprozess. Früher tippte sie jede von Hand in Word: Artikel eintragen, Preise rechnen, Adresse abgleichen, Rechnungsnummer vergeben. Heute erledigt sie das direkt im Shop.
„Vorher habe ich für eine Rechnung eine halbe bis dreiviertel Stunde gebraucht. Jetzt sind es keine zehn Minuten. Früher saß ich abends nach meinem Hauptjob noch lange an Rechnungen, jetzt habe ich früher Feierabend.“
Die gewonnene Zeit steckt sie lieber in das, was zählt: in sich selbst, in ihren Shop und in die Vorbereitung ihrer Marktstände. Vom Rechnungstool ist sie inzwischen so überzeugt, dass sie es schon anderen weiterempfohlen hat.
Fazit: Man muss kein Technikprofi sein
Biankas Geschichte macht Mut. Sie zeigt, dass man weder ein Technikgenie sein noch alles allein wissen muss, um sich einen Traum zu erfüllen. Es reicht, anzufangen und sich dabei begleiten zu lassen.

Aus einer Idee auf dem Sofa ist ein echter Onlineshop geworden. Wo früher Unsicherheit vor der Technik war, ist heute Stolz auf das eigene Geschaffte. Bianka hat große Pläne: Sie möchte wachsen, ein größeres Lager und vielleicht irgendwann sogar ein eigenes Ladengeschäft. Wenn es richtig gut läuft, kann sie sich sogar vorstellen, ganz auf ihre Selbstständigkeit zu setzen.
Bis dahin weiß sie: Sie ist nicht allein vor dem Computer. Und das ist manchmal genau der Unterschied zwischen „Das schaffe ich nicht“ und „Ich hab’s geschafft“.
Biankas Tipps für deinen Start
Fang einfach an, auch mit Respekt vor der Technik
Man muss sich nicht mit allem auskennen. Das Baukastensystem führt dich Schritt für Schritt, und im Nachhinein ist vieles einfacher, als es am Anfang aussieht.
Nutze den Companion als Sparringspartner
Lies dir seine Vorschläge in Ruhe durch, setz sie selbst um und frag im Chat nach, wenn du unsicher bist. So behältst du die Kontrolle und deine persönliche Note.
Trau dich an die Dinge, die du vor dir herschiebst
Ob Zahlungstool oder Rechnungen: Gerade die Aufgaben, vor denen du am meisten Respekt hast, gehen mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung oft überraschend leicht von der Hand.
Mach deinen Shop sichtbar
Kleine Änderungen an Menü, Überschriften und Suchbegriffen können einen großen Unterschied machen. Bei Bianka waren es rund 30 Prozent mehr Verkäufe.
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