Perfect Match: Handwerk trifft Onlinehandel



Wie Melanie mit ihrem Jimdo Onlineshop aus regionaler Leidenschaft ein deutschlandweites Business formt:
Melanies Weg in die Selbstständigkeit begann nicht mit einem Businessplan, sondern mit Leidenschaft. Acht Jahre hat sie in einer Kaffeerösterei gearbeitet, lernt alles über Bohnen, Röstprofile, Direktimport und Qualität. Im Oktober 2023 deutete sich die Möglichkeit an, dass sie eine nahegelegene Rösterei übernehmen könnte und im Mai 2024 wurde ihr Traum tatsächlich wahr.
Eingebettet in eine Genussmanufaktur mit Brauerei, Gin-Manufaktur und rund 20.000 Besucher:innen pro Jahr, führt Melanie mit ihrem Team das Unternehmen bei Leutkirch im Allgäu. Besonderen Wert legt sie auf die Sorgfalt und Anbaumethoden des Farmers in Bezug auf den Umweltschutz und soziale Nachhaltigkeit. Deshalb sind alle Rohkaffees nur von Farmern und Händlern, die sie persönlich kennt. Und das schmeckt man. 2025 wird ihr Espresso “Sapperlot” als Testsieger in der Kategorie Espressi im Magazin Crema ausgezeichnet.
Doch Melanie denkt nicht nur in Aromen, Herkunftsländern und nachhaltigen Lieferketten. Sie denkt verantwortungsbewusst und unternehmerisch. Ihr Standort liegt nicht in einer klassischen Innenstadtlage mit Laufkundschaft. Kund:innen müssen bewusst zu ihr fahren oder kommen als Tourist:innen. Sie probieren den Kaffee vor Ort und wollen ihn später auch zu Hause genießen. Genau hier beginnt die eigentliche Stärke ihres Geschäftsmodells.
„Am allermeisten liebe ich an der Selbstständigkeit, dass ich meine eigenen Entscheidungen treffen kann.“
Onlineshop als zweites Standbein
Ihr Jimdo Onlineshop ist für Melanie kein Zusatz, sondern ein zweites Standbein. Gerade in ruhigeren Monaten macht der digitale Verkauf bis zu 50 % ihres Umsatzes aus. Menschen aus ganz Deutschland bestellen nach, was sie im Urlaub entdeckt haben. Der Shop ermöglicht ihr Reichweite über die Region hinaus und macht aus spontaner Begeisterung nachhaltige Kundenbeziehungen.
„Wir haben uns bewusst für Jimdo entschieden, weil es eine einfache und preislich faire Basis für unseren Shop ist.“

Besonders schätzt Melanie die Flexibilität. Bestellungen gehen automatisch ein, sie kann sie bearbeiten, wenn es in ihren Tagesablauf passt. Für sie als Unternehmerin und Mutter ist das Gold wert. Der Shop arbeitet mit, auch wenn sie nicht im Laden steht. Technik wird hier nicht zur Belastung, sondern zur Entlastung. Bestes Beispiel ist die automatisch generierte DHL-Sendungsverfolgung. Was früher zu Rückfragen führte („Wann kommt mein Paket?“), läuft heute automatisiert.
„Der automatisch generierte Link zur Sendungsverfolgung ist super! Der Kunde sieht sofort selber, wo sein Päckchen ist.“
Persönlicher Service trotz Digitalisierung
Gleichzeitig leben Melanie und ihr Team Serviceorientierung. Sie wahren damit ganz bewusst das Persönliche. Zu jeder Bestellung legen sie eine kleine Aufmerksamkeit bei. Manchmal ist es eine Süßigkeit, manchmal ein handgeschriebener Gruß, manchmal eine kleine Kaffeezugabe. Ihr Onlineshop ist kein anonymer Verkaufsautomat, sondern eine Verlängerung ihres Tresens. Wer bei „Die Rösterin“ bestellt, soll merken, dass hier ein Mensch hinter dem Produkt steht. Diese Haltung zahlt sich aus. Viele Kund:innen schreiben ihr direkt in die Bestellnotizen Feedback oder bedanken sich per E-Mail.
Sichtbarkeit, die sich auszahlt
Melanie setzt bewusst auf verschiedene Wege, um ihre Rösterei sichtbar zu machen. Regionale Presseberichte, Kooperationen innerhalb der Genussmanufaktur oder mit Pop-up Events sowie Empfehlungen zufriedener Kund:innen sorgen dafür, dass ihre Marke immer wieder ins Gespräch kommt. Jede Begegnung, jedes Event und jede Empfehlung werden dabei zur Einladung, sich online weiter zu informieren oder direkt zu bestellen. Genau hier schließt sich der Kreis: Offline-Erlebnisse führen in den digitalen Raum und der digitale Raum verwandelt Aufmerksamkeit in langfristige Kundenbeziehungen.

Verantwortung über den Verkauf hinaus
Doch unternehmerische Verantwortung endet für Melanie nicht bei Umsatz und Effizienz. Sie trägt auch soziale Verantwortung. Mit Nele, die mit Down-Syndrom lebt, hat sie eine Mitarbeiterin ins Team geholt, die drei Tage pro Woche bei ihr arbeitet. Mit viel Engagement, Genauigkeit sowie Herz bereichert sie das Tagesgeschäft.
„Mir ist in erster Linie wichtig, dass es für Nele gut ist.“
Die Inklusion ist kein Marketinginstrument, sondern eine Herzensentscheidung. Der Arbeitsplatz ist so gestaltet, dass Nele ihre Stärken einbringen kann. Für Melanie ist klar: Ein Unternehmen ist mehr als Gewinn. Es ist auch ein Ort, an dem Menschen wachsen dürfen. Diese Haltung prägt ihren Führungsstil genauso wie ihre Kundenbeziehungen.
Die technische Basis für all das bildet Jimdo. Melanie entschied sich bewusst für eine Lösung, die einfach funktioniert, klar strukturiert ist und ihr keine unnötige Komplexität auflädt. Sie möchte sich auf Kaffee konzentrieren und nicht auf komplizierte Backend-Prozesse. Dass sie Inhalte bei Bedarf selbst anpassen kann und dennoch professionelle Unterstützung im Hintergrund hat, gibt ihr Sicherheit.
Fazit: Regional verwurzelt, digital erfolgreich
Ihr Onlineshop ist heute nicht nur ein Verkaufskanal, sondern ein strategisches Werkzeug. Er verbindet Handwerk mit Digitalisierung, Regionalität mit Reichweite und Leidenschaft mit Struktur. “Die Rösterin” zeigt, dass moderne Selbstständigkeit genau das sein kann: persönlich, wirtschaftlich tragfähig und verantwortungsvoll zugleich.
Melanies Tipps für deine Selbstständigkeit
Sorge für starken Rückhalt
„Ein guter Background hilft enorm. Wenn man weiß, dass da Menschen hinter einem stehen, geht man ganz anders in die Selbstständigkeit. Familie, Freunde, Bankberater geben die nötige Sicherheit.“
Kundenorientierung ist das A und O
„Meine Kundschaft ist wirklich toll, und ich finde, das darf man auch zeigen. Deshalb lege ich immer eine Kleinigkeit mit ins Paket oder gebe einen kleinen Nachlass. Kundenorientierung heißt für mich, mit Herz zu arbeiten.“
Nutze ruhige Zeiten strategisch
„Im Januar und Februar nutze ich die Zeit für Dinge, die sonst liegen bleiben.“
Statt sich über ruhigere Monate zu ärgern, plant sie bewusst Homepage, Organisation und Gespräche mit dem Steuerberater.
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Bilder: Alexandra Pflug www.kuenstlerplatz.de
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