Website-Sicherheit für Selbstständige: so schützt du dich und dein Business



Der Oktober ist internationaler Security-Monat, der Monat, in dem sich alles um Cybersicherheit dreht. Ein guter Anlass, einmal in Ruhe auf dein Konto und deine Website zu schauen. Denn die größten Risiken für kleine Websites sind selten spektakuläre Hackerangriffe. Es sind geklaute Passwörter, Phishing-Mails und vergessene Grundeinstellungen.
Die gute Nachricht: Die wirksamsten Schritte sind schnell erledigt und kosten dich nichts. Hier kommen die wichtigsten, jeweils mit der passenden Anleitung für Jimdo Creator und Jimdo Website Builder.
Das Wichtigste in Kürze
- Sicherheit ist geteilt: Jimdo schützt deine Website, du schützt dein Konto und deine Inhalte
- Die drei wirksamsten Schritte: starkes Passwort, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Phishing erkennen
- Deine Jimdo-Website ist automatisch per SSL verschlüsselt
- Für den Ernstfall gibt es einen klaren Plan, falls dein Konto doch einmal gehackt wird
Sicherheit ist geteilte Verantwortung
Einen Teil der Arbeit nimmt dir Jimdo ab: Die Plattform wird laufend abgesichert, überwacht und aktuell gehalten. Dazu halten wir dich bei neuen Pflichten automatisch rechtskonform, etwa mit dem Gewährleistungslabel und dem Widerrufsbutton, ohne dass du selbst etwas einrichten musst. Den anderen Teil hast du in der Hand, nämlich dein Konto, deine Zugangsdaten und die Inhalte deiner Website. Diese zwei Ebenen greifen ineinander, und genau deshalb lohnt sich dein Blick auf die eigenen Einstellungen.
Wie Jimdo die Plattform absichert, liest du hier: Jimdo Creator und Jimdo Website Builder. Wer wofür zuständig ist, erklärt dieser Überblick: Wer ist für die Sicherheit meiner Website verantwortlich?

1. Starke Passwörter und ein Passwort-Manager
Das schwächste Glied ist fast immer das Passwort. Nutze für dein Jimdo-Konto ein langes, einzigartiges Passwort, das du nirgendwo sonst verwendest.
Am einfachsten geht das mit einem Passwort-Manager. Der erzeugt für jeden Dienst ein eigenes starkes Passwort und merkt es sich für dich. Du musst dir dann nur noch ein einziges, gutes Master-Passwort merken.
2. Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren
Das ist der wirksamste einzelne Schritt. Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung, kurz 2FA, brauchst du zum Einloggen zusätzlich zum Passwort einen zweiten Nachweis, zum Beispiel einen Code aus einer App. Selbst wenn jemand dein Passwort kennt, kommt die Person ohne diesen zweiten Faktor nicht rein.
Aktivier 2FA für dein Jimdo-Konto am besten gleich heute. Anleitung: Jimdo Creator und Jimdo Website Builder.
3. Phishing-Mails erkennen
Die meisten Konten werden nicht geknackt, sondern erschlichen. Bei Phishing bekommst du zB eine E-Mail oder WhatsApp Nachricht, die aussieht wie von Jimdo, deiner Bank oder einem Zahlungsdienst, und die dich auf eine gefälschte Login-Seite leitet.
Typische Warnzeichen: dringender Ton („dein Konto wird gesperrt“), eine seltsame Absenderadresse, Links, die woanders hinführen als sie vorgeben, und die Aufforderung, Zugangsdaten einzugeben. Im Zweifel klickst du nicht auf den Link, sondern gehst direkt über die dir bekannte Adresse zu deinem Konto.
Woran du gefälschte Mails erkennst, zeigt dir dieser Artikel: Jimdo Creator und Jimdo Website Builder.
4. HTTPS und SSL prüfen
SSL sorgt dafür, dass die Verbindung zu deiner Website verschlüsselt ist. Du erkennst es am „https“ und am Schloss-Symbol in der Adresszeile. Das schützt die Daten deiner Besucher:innen, schafft Vertrauen und ist auch für dein Google-Ranking relevant.
Bei Jimdo ist deine Website automatisch SSL-verschlüsselt, du musst dafür nichts einrichten. Die Details stehen hier: Jimdo Creator und Jimdo Website Builder.
5. Spam und Bots in Formularen abwehren
Sobald du ein Kontaktformular hast, melden sich irgendwann Bots mit Spam. Jimdo schützt deine Formulare und dein Konto automatisch vor einem Großteil davon, sodass du dich auf echte Anfragen konzentrieren kannst.
Wie dieser Schutz funktioniert, liest du hier: Jimdo Creator und Jimdo Website Builder.
6. Sichere Zahlungen im Online-Shop
Wenn du über deine Website verkaufst, ist die Sicherheit der Zahlungen besonders wichtig. Die Zahlungsabwicklung bei Jimdo läuft über geprüfte, etablierte Anbieter, sodass sensible Zahlungsdaten geschützt verarbeitet werden.
Was das konkret bedeutet, erklärt dieser Artikel: Jimdo Creator und Jimdo Website Builder.
Wenn dein Konto doch gehackt wurde
Es ist trotz aller Vorsicht passiert? Dann zählt schnelles, ruhiges Handeln. Wichtig ist, zuerst wieder die Kontrolle über dein Konto zu bekommen, Passwörter zu ändern und offene Sitzungen zu beenden.
Den genauen Ablauf findest du Schritt für Schritt hier: Jimdo Creator und Jimdo Website Builder. Und falls dir eine Sicherheitslücke auffällt, kannst du sie Jimdo direkt melden.
Deine Sicherheits-Checkliste für Oktober
Nimm dir für diese Punkte ein paar Minuten, der Reihe nach:
- Setz ein langes, einzigartiges Passwort für dein Jimdo-Konto, am besten über einen Passwort-Manager
- Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Prüfe, ob du Phishing-Mails erkennst, und klick im Zweifel nie direkt auf Links in E-Mails
- Vergewissere dich, dass deine Website über „https“ läuft
- Teste deine Website und geh die Grundeinstellungen durch
Jimdo hat dafür eine eigene Checkliste zusammengestellt: Jimdo Creator und Jimdo Website Builder. Und wie du deine Website gezielt testest und absicherst, steht hier: Jimdo Creator und Jimdo Website Builder.
Häufige Fragen
Wie mache ich meine Website sicher?
Die Basis sind drei Dinge: ein starkes, einzigartiges Passwort, die Zwei-Faktor-Authentifizierung und ein wacher Blick für Phishing-Mails. Dazu kommt eine verschlüsselte Verbindung per SSL. Bei Jimdo wird die Plattform selbst laufend abgesichert, um dein Konto und deine Inhalte kümmerst du dich.
Was ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung und brauche ich sie?
Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung brauchst du zum Einloggen neben dem Passwort einen zweiten Nachweis, meist einen Code aus einer App. Das ist der wirksamste einzelne Schutz für dein Konto, weil ein gestohlenes Passwort allein nicht mehr ausreicht. Ja, du solltest sie aktivieren.
Woran erkenne ich eine Phishing-Mail?
An typischen Mustern: dringender oder drohender Ton, eine seltsame Absenderadresse, Links, die woanders hinführen als angezeigt, und die Aufforderung, Zugangsdaten einzugeben. Im Zweifel nicht auf den Link klicken, sondern direkt über die bekannte Adresse einloggen.
Ist meine Jimdo-Website automatisch SSL-verschlüsselt?
Ja. Deine Jimdo-Website ist automatisch per SSL geschützt, du musst dafür nichts einrichten. Erkennbar am „https“ und am Schloss-Symbol in der Adresszeile.
Was mache ich, wenn meine Jimdo Website gehackt wurde?
Handle schnell und ruhig: Verschaff dir zuerst wieder Zugang, ändere dein Passwort und beende offene Sitzungen. Den genauen Ablauf beschreibt Jimdo in einer eigenen Schritt-für-Schritt-Anleitung für Creator und Website Builder.
Wer ist für die Sicherheit meiner Website verantwortlich?
Die Verantwortung ist geteilt. Jimdo sichert die Plattform ab, hält sie aktuell und überwacht sie. Du bist für dein Konto, deine Zugangsdaten und deine Inhalte zuständig, also für Passwort, Zwei-Faktor-Authentifizierung und den Umgang mit E-Mails.
Hinweis
Stand: Oktober 2026. Die verlinkten Anleitungen führen jeweils zum Hilfe-Center für Jimdo Creator und Jimdo Website Builder. Wähle die Anleitung, die zu deinem Produkt passt.
Informationen zu Datenschutz, Recht und co findest du zudem im Jimdo Legal Center.
Bau ein starkes Business mit Jimdo
Erstell deine Website und werde gefunden, gebucht und bezahlt — alles an einem Ort.

🚀 Bereit, dein Business online zu bringen?
Keine Kreditkarte erforderlich. In wenigen Minuten online.