8 Tipps, wie eure Webseite endlich fertig wird

Symbolbild: Eine Frau streicht eine Wand, aber tatsächlich stellt sie gerade ihre Website fertig.

Bei uns allen gibt es ein paar Projekte im Leben, die nicht so recht fertig werden wollen – zum Beispiel der Roman, den wir vor Jahren zu lesen angefangen haben, oder all die E-Mails an Freunde und Verwandte, die immer noch darauf warten, geschrieben zu werden. Bei Websites ist das nicht anders. Vielleicht habt ihr nicht die Zeit gefunden oder ihr seid an einem bestimmten Punkt hängen geblieben und wisst nicht, wie ihr weitermachen sollt.

In dieser Checkliste besprechen wir die häufigsten Gründe dafür, warum eine Website einfach nicht fertig wird, und geben euch Tipps, wie ihr euer Ziel doch noch erreicht.

1 Ihr habt noch keine eigene Domain

Bei Jimdo bekommen wir jede Menge Fragen, die sich um das Thema “Domain” drehen. Damit bezeichnet man die individuelle Web-Adresse, mit der eure Besucher euch im Internet finden – z. B. www.jimdo.com. Dass es ausgerechnet zu diesem Thema so viele Fragen gibt, hat einen guten Grund, den die Domainfindung ist nicht ohne. Besonders, wenn ihr eine eigene Domain transferieren möchtet.

Doch lasst euch davon nicht abschrecken. Eine individuelle Domain für eure Website lohnt sich immer. Damit zeigt ihr, dass ihr euer Business ernst nehmt und beweist obendrein, dass eure Website vertrauenswürdig ist.

Im ersten Schritt sucht ihr euch eine Domain, die euch gefällt. Mit der kostenlosen Domain-Suche von Jimdo findet ihr schnell die Domains, die zur Verfügung stehen. Hier könnt ihr lesen, wie ihr eine gute Domain für euch findet, und was ihr tun könnt, wenn eure Lieblings-”de”-Adresse bereits vergeben ist.

Habt ihr die richtige Domain gefunden, dann befolgt einfach die Schritte auf eurem Dashboard, um sie mit eurer Website zu verbinden. Solltet ihr dabei auf Schwierigkeiten stoßen, dann findet ihr Unterstützung in unserem Hilfe-Center.

2 Ihr braucht Hilfe bei der Bildauswahl

Fotos spielen für den Look eurer Website eine große Rolle. Besonders dann, wenn ihr große, hochaufgelöste Bilder für euren Header benötigt und die Fotos von eurem Handy einfach nicht ausreichen. Doch keine Sorge, ihr müsst diesen Platz nicht freilassen. Es gibt genügend Möglichkeiten, gut aussehende und trotzdem kostenlose Bilder für eure Website zu finden.

Stock-Bilder

Stock-Bilder hatten früher einen schlechten Ruf, doch mittlerweile findet ihr online tausende von hochwertigen Fotos, die ihr kostenlos nutzen könnt. Eure Jimdo Website enthält bereits eine große Bilddatenbank voller kostenloser Stock-Fotos. Solltet ihr dort nicht fündig werden, dann werft doch einfach einen Blick in unseren Ratgeber über Anbieter von lizenzfreien Bildern.

Macht eigene Fotos

Natürlich sind Stock-Fotos nicht die Lösung für alles. Hier findet ihr Tipps, wie ihr mit einer selbstgebauten Lightbox professionelle Produktfotos machen könnt. Außerdem haben wir für euch die besten Alternativen zu Photoshop herausgesucht.

Tipp: Denkt daran, dass eure Fotos eine bestimmte Mindestqualität haben müssen, damit sie auf großen Bildschirmen nicht verschwommen oder pixelig aussehen. Was genau ihr dabei beachten müsst, lest ihr in unserer Anleitung zur Bildoptimierung für Webdesign und SEO.

3 Ihr wisst nicht, was ihr schreiben sollt

Ihr sitzt vor eurem Bildschirm, habt bereits die dritte Tasse Kaffee intus und wisst immer noch nicht, wie ihr anfangen sollt. Zum Glück haben wir ein paar Tipps für euch, mit denen ihr im Nu die passenden Texte für eure Website schreiben könnt.

Befolgt einfach diese 11 goldenen Regeln und ihr werdet schnell Content schreiben können, den eure Besucher auch wirklich lesen wollen. Die Grundidee: Kennt euer Publikum, schreibt kurz und knackig und SEO-freundlich. Auch haben wir Tipps, wie ihr eine FAQ-Seite erstellen könnt und was auf eurer “Über mich”-Seite stehen soll.

Was ihr schreibt, muss nicht perfekt sein. Ihr könnt eure Website jederzeit bearbeiten und Texte ändern, die euch nicht gefallen. Aber dazu müsst ihr erst einmal etwas auf das virtuelle Papier gebracht haben.

4 Ihr braucht ein Logo

Wenn ihr mit eurem Business oder Projekt loslegt, dann sollte ein Logo nicht nur eine Nebensache sein, sondern ein zentrales Element eures Konzepts. Zum Glück ist es heutzutage einfacher als jemals zuvor, ein Logo zu erstellen. Nicht nur für eure Startseite, sondern auch als Favicon eurer Website.

Probiert doch einmal den Jimdo Logo Creator aus und lest euch unsere Tipps für das Redesign eures alten Logos durch.

5 Ihr seid mit der Struktur eurer Website überfordert

Wenn ihr eure eigene Website baut, können die Gestaltungsfreiheiten überwältigend sein. Welche Seiten braucht ihr wirklich und welche Inhalte sollen darauf stehen?

Aber denkt einfach daran: Aus der Perspektive eurer Besucher ist eine einfache Lösung oft die beste.

Ein weiterer Grund für eine einfach strukturierte Website: Sie lässt sich leichter überprüfen und optimieren.

6 Zu viele Design-Optionen rauben euch den Schlaf

Weniger ist oft mehr – vor allem in Sachen Webdesign. Doch mit so vielen Möglichkeiten bei Farben, Schriftarten, Bildern und Symbolen, kann man es leicht übertreiben.

Woran erkennt ihr also, was eine gut designte Seite ausmacht? Glücklicherweise sind wir darin die Experten. Hier ein paar Tipps, wie ihr eure Website erfolgreich gestaltet.

  • Bleibt bei 1 bis 2 Farben auf eurer Seite
  • Verwendet maximal 2–3 Schriftarten
  • Weißraum ist euer Freund
  • Fasst euch kurz

Ihr könnt auch die in Jimdo integrierten Design-Tools verwenden, um das perfekte Farbschema zu finden. Auf Wunsch basieren wir es auf eurem Logo oder einem eurer Lieblingsfotos.

7 Ihr sorgt euch, dass eure Website nicht DSGVO-konform ist

Seid ihr in der EU, sind für euch die Regeln der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verpflichtend. Euch Gedanken darüberzumachen, ob eure Website DSGVO-konform ist, ist also mehr als vernünftig.

Mehr Informationen über die DSGVO und was Jimdo macht, findet ihr in unserem Blog. Jimdo und Trusted Shops bieten außerdem den Rechtstexte-Manager an, der euch bei der Erstellung eurer Rechtstexte unterstützt – egal ob Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung oder AGB. Dank automatischer Updates bleiben eure Texte immer rechtssicher, garantiert!

8 Ihr fühlt euch unwohl dabei, eure Website mit anderen zu teilen

Manchmal gibt es keine technische oder gestalterische Hürde, die euch davon abhält, eure Website zu veröffentlichen. Wenn ihr eure Website mit der Welt teilt, wird auf einmal alles “real”. Die Erwartungen, die Meinungen und die Kritik. Es ist also mehr als verständlich, wenn ihr zögerlich seid.

Wir denken aber, dass es eine gute Lösung für dieses Problem gibt. Stellt euch eure Website als MVP vor, als “Minimum Viable Product”. Dieser Begriff kommt aus der Software-Entwicklung und bezeichnet eine Version eurer Website, die zwar funktioniert, aber in ihren Möglichkeiten ganz am Anfang steht. Dieser Ansatz nimmt viel Druck von euren Schultern, indem ihr eure Website als etwas definiert, das ihr ständig weiterentwickelt und das niemals perfekt sein muss.

Auch die besten Websites werden nie fertig

Egal ob ihr an einem dieser Probleme hängen bleibt oder an etwas anderem – denk daran, dass Websites sich immer verändern. Einer der großen Vorteile einer selbstgebauten Website ist, dass ihr sie jederzeit nach Lust und Laune bearbeiten könnt. Das Wichtigste ist daher, sie erst einmal zu veröffentlichen.

Ist eure Website dann online, könnt ihr sie stetig verbessern, indem ihr Feedback von euren Besuchern einholt, sie für Suchmaschinen optimiert und eure Inhalte an den akuellen Stand eures Business anpasst.

Maggie Biroscak
Maggie ist Editor bei Jimdo. Vor ihrer Arbeit für den Webseiten-Baukasten war sie redaktionell für Organisationen im Bereich Umwelt, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit tätig. Neben dem Schreiben verbringt sie ihre Zeit am liebsten beim Camping, Kochen oder Lesen von Wissenschaftsmagazinen.