Wie ihr einen Slogan erstellt, der euer Marketing beflügelt

Gute Slogans funktionieren wie ein Ohrwurm – sie bleiben uns im Gedächtnis. Dabei bleibt nicht nur der Slogan als solches in Erinnerung, sondern auch das Unternehmen. Genau das ist unser Ziel!

“Wohnst du noch oder lebst du schon”, ist zum Beispiel ein hervorragender Werbespruch. Auch ohne den Markennamen zu nennen, kann ihn fast jeder zuordnen. Genial simpel wiederum ist beispielsweise “Haribo macht Kinder froh” – denn auch Erwachsene vervollständigen den Spruch sofort, ohne nachzudenken.

Neben dem Vorteil, in Erinnerung zu bleiben, kann ein Slogan eurer Marke zudem auf spielerische Weise ein Gesicht geben und eine Message transportieren. Wir zeigen euch in diesem Artikel, wie ihr euren eigenen Slogan findet!

  1. Was ist ein Slogan?
  2. Brauchen Kleinunternehmen einen Slogan?
  3. Wie entsteht ein guter Slogan?
  4. Was ist ein schlechter Slogan?
  5. Wo könnt ihr euren Slogan überall verwenden?

Was ist ein Slogan?

Ein Slogan fasst in einem kurzen Satz das Wesen eures Unternehmens zusammen. Ein Slogan erzeugt bestimmte Gefühle bezüglich eurer Produkte oder eurer Marke und prägt maßgeblich den ersten Eindruck eurer Kunden.

Warum sind Slogans nützlich?

Ein Slogan sorgt für einen besseren Wiedererkennungswert. Ihr seid nicht einer unter vielen Anbietern von Keramik, Yoga-Kursen oder Lederschuhen. Ihr seid DER Anbieter, den Kunden wiedererkennen.

Im Optimalfall kann ein Slogan außerdem klarmachen, was ein Kunde von eurem Unternehmen erwarten kann. Viele Unternehmen nutzen Slogans unter ihrem Logo oder Markennamen. Der Grund: Die Kunden verbinden direkt die Marke mit der Emotion, die der Slogan hervorruft.

 

Brauchen Kleinunternehmen einen Slogan?

Ein Slogan ist definitiv auch für kleine Unternehmen eine gute Idee! Es geht schließlich nicht darum, “die Großen” zu imitieren, sondern einen authentischen eigenen Slogan zu entwickeln.

Indem ihr euren Slogan konsequent in eurer Kommunikation verwendet, wird dieser Teil eures Firmenauftritts und trägt zur Identifikation bei. Das Ergebnis: euer Unternehmen besitzt einen höheren Wiedererkennungswert.

 

Wie entsteht ein guter Slogan?

Um Inspiration für euren Slogan zu finden, hilft ein erstes Brainstorming. Macht eine Liste mit vielen unterschiedlichen Ideen – von sehr gut bis ganz abwegig – und bringt sie am besten alle zu Papier. Die perfekte Idee kommt manchmal aus ganz ungeahnten Richtungen.

  1. Haltet euch kurz: Verwendet zwischen 4 und 6 Wörtern.
  2. Zeigt Persönlichkeit: Zeigt, was euer Unternehmen einzigartig macht.
  3. Achtet auf den Erinnerungseffekt. Werden sich eure Kunden auch nach ein paar Tagen an den Slogan erinnern? Ist euer Slogan einfach zu merken?
  4. Macht ein Versprechen. Baut Vertrauen auf, indem ihr das Versprechen haltet.
  5. Verwendet nur positive Sprache. Erzählt, in was ihr besonders gut seid und nicht was ihr nicht könnt.
  6. Nutzt Sprachmittel. Reime oder Alliterationen können Slogans einprägsamer machen.
  7. Seid selbstbewusst. Ein guter Slogan steht für eine klare Aussage und unterstreicht die Ziele eures Unternehmens.

Aus eurer großen Ideenliste pickt ihr euch nun die Aspekte heraus, die ihr gern in euren Slogan aufnehmen würdet. Findet ihr eine Aussage, ein “Versprechen” an eure Kunden oder einen gut klingenden Satz? Seid ruhig mutig!

Tipp: Schaut zur Inspiration auch einmal, wie es die Konkurrenz macht. Bestimmt findet ihr gute Ideen, die ihr für euch auf eigene Weise umsetzen könnt. Versucht allerdings, nicht einfach nachzuahmen, sondern ihr selbst zu sein.

Was ist ein schlechter Slogan?

In Online-Artikeln werden immer wieder die absurdesten und merkwürdigsten Werbeslogans gekürt. Damit ihr mit eurem Slogan punktet, achtet auf folgende “Fettnäpfchen”:

  • Erzwungene Reime. Slogans, die sich reimen, sind leichter zu merken. Aber nichtsdestotrotz sollte der Reim zur Kernbotschaft eures Unternehmens passen, ansonsten wirken sie unbeholfen und erzwungen.
  • Übertriebene Versprechen. Große Versprechungen zeugen von Ehrgeiz. Aber übertriebene Versprechen können abschreckend wirken und eurem Unternehmen eher schaden.
  • Zu vage Slogans. 08/15-Slogans fehlt der Pepp. Sie wirken langweilig und einfallslos. Scheut euch nicht vor ausdrucksstarken Worten und vor einer klaren Aussage über euer Unternehmen.
  • Zu offensive Slogans. Seid authentisch, aber nicht überzogen provokant. Richtet euch zum Beispiel nicht gegen eure Konkurrenz.

Ist ein kontroverser Slogan eine gute Idee?

Im Marketing wurde schon viel über kontroversen Themen und deren Einsatz gesprochen. Was relativ sicher ist: Ein umstrittener Slogan bewirkt, dass über euer Unternehmen gesprochen wird. Aber genauso wahrscheinlich wird er dazu führen, dass ihr Kunden verliert. Nutzt einen strittigen Slogan nur, wenn ihr selbst 100 % hinter der Aussage stehen könnt.

Wie prüft ihr einen Slogan, ob er wirklich gut ist?

  • Sagt ihn laut auf
  • Googelt euren Slogan, um zu überprüfen, ob er bereits verwendet wird oder von einem anderen Unternehmen registriert wurde.
  • Holt euch Feedback von Personen, die euer Unternehmen nicht kennen.
  • Fragt ebenfalls, ob euer Slogan in irgendeiner Weise anstößig sein könnte.
  • Fragt einen Freund nach ein paar Tagen nach dem Slogan. Kann er sich daran erinnern?
  • Fragt Bestandskunden, ob sich euer Slogan natürlich anfühlt und zum Unternehmen passt.
Nehmt euch am besten immer ausreichend Zeit, um euren Slogan auf Herz und Nieren zu prüfen. Sobald ihr ihn eingeführt habt, ist er ein treuer Begleiter eures Unternehmens, denn nur so könnt ihr die positiven Marketingeffekte eines Slogans nutzen.

Wo könnt ihr euren Slogan überall verwenden?

Euer Slogan ist gefunden? Dann will er jetzt gesehen werden! Verwendet euren Slogan überall dort, wo er für eure Kunden sichtbar ist, wie zum Beispiel: