Das Hobby als Nebenerwerb: “Wie ein Job, von dem man keinen Urlaub braucht!”

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Viele kennen das: Nach Feierabend geht es direkt auf die Couch, denn man ist kaputt und erschöpft vom Arbeitstag. Maria ist Fotografin und Franzi Erzieherin, beide können davon ein Lied singen. Vor allem, wenn darauf noch der ganz normale Familien-Alltagswahnsinn folgt.

Business-Steckbrief: Wildwasserfarben

  • Location: Berlin und Greifswald
  • Branche/Produkt: Lettering, Aquarell, Illustrationen
  • Wer steckt dahinter: Fotografin Maria und Erzieherin in Mama-Pause Franzi
  • Gründungsjahr: 2020
  • Der ungewöhnlichste Gegenstand in eurem Büro: „Eine alte Autositzbank in einem 5 Quadratmeter-Atelier!“
  • Website: www.wildwasserfarben.de

“Eine Arbeit, die mehr gibt als nimmt”

Obwohl die beiden Freundinnen also Hauptberuf und Familie haben, dafür aber alles andere als Müßiggang, gründeten sie 2020 Wildwasserfarben: ihr eigenes Label für handgemalte Illustrationen, Letterings und Aquarelle. 

Die beiden sind sich einig: “Malen ist es für uns das genaue Gegenteil vom anstrengenden Alltag. Nach einem Abend mit Pinsel in der Hand und Papier vor der Nase fühlen wir uns entspannter und ausgeglichener als vorher!” Und das, obwohl die offizielle “Arbeitszeit” meistens erst nach 21 Uhr startet, nachdem die Kinder ins Bett gebracht wurden. “Der Unterschied ist, dass wir Wildwasserfarben für uns machen. Ohne Deadlines, ohne Druck.” Es ist eine Arbeit, die sich nicht als solche anfühlt – und von der sie keine Auszeit brauchen. 

Das kreative Logo von Wildwasserfarben.

Als Franzi und Maria dieses Gefühl von Ausgeglichenheit und Positivität entdeckten, wollten sie das nicht nur für sich behalten. Vor diesem Hintergrund entstanden dann ihre ersten Letterings, also ihre ersten kunstvoll gemalten Schriften, die sie an Freunde und Bekannte verkauften. 

“Am besten geht’s gemeinsam!”

Die beiden Freundinnen sind seit vielen Jahren auf Social Media aktiv. Darüber haben sie sich 2013 auch kennengelernt. Sie schreiben online über Themen wie Erziehung, Familie und Mama-Sein. “Als Mutter hat man oft das Gefühl, ganz alleine mit einem bestimmten Problem zu sein”, so Maria. Kinder die nackt durch die Wohnung rennen, die nicht ins Bett gehen wollen, die fluchen und in der Nase popeln: “Über sowas wird häufig nicht geredet. Mit unserer Malerei wollen wir zeigen, dass diese Dinge völlig normal sind und Mut machen, damit über solche Alltäglichkeiten wieder gelacht werden kann.”

Marias und Franzis Werke sollen nicht nur schön sein, sondern auch noch Mut machen!

Mit der Zeit hat sich daraus eine richtige Community entwickelt und gleichzeitig auch die Ausrichtung ihrer Kunst. Maria und Franzi berichten aus eigener Erfahrung und kennen daher die Sorgen ihrer Gemeinschaft. “Das klingt immer so ein bisschen blöd. Aber die Leute mögen uns, weil wir wir sind. Wir sind nicht perfekt und auch unsere Malerei ist nicht perfekt. Dafür aber immer authentisch und sympathisch.” Gerade der Zuspruch aus ihrer Community motiviert die beiden jeden Tag aufs Neue: “Für uns ist es immer noch unbegreiflich, dass die Leute unsere Kunst kaufen und sich in ihre Häuser hängen!”

“Was wir nicht können, können wir lernen”

In einer “Mompreneur”-Gruppe stießen sie dann auf die Empfehlung von Jimdo: “Wir wollten gerne alles selbst machen, obwohl wir echt gar keine Ahnung hatten.” Gerade über Rechtstexte und Datenschutzerklärungen hätten sich die beiden monatelang den Kopf zerbrechen können, so Maria: “Jimdo hat uns den Start immens erleichtert, denn wir haben so die Sicherheit bekommen gründen zu können – ohne das Wissen zu haben.“ 

Ein eingeschweißtes Team: Die beiden sind mittlerweile schon seit fast zehn Jahre befreundet.

Was einst als Hobby begann, hat sich mittlerweile zu einem zweiten beruflichen Standbein entwickelt. Und es ist noch Luft nach oben: “Das erste Jahr ist wirklich gut gelaufen für uns. Und wir haben noch viele Ideen!” Beide wollen ihr Herzensprojekt weiter wachsen sehen. Maria immer in Kombination mit ihrer Fotografie – Franzi irgendwann vielleicht sogar mal in Vollzeit. 

Der Nebenberuf als Labor of Love

Einmal hat Franzi in tagelanger Arbeit zehn verschiedene Versionen eines Gedicht-Letterings erstellt. Nur um dann in der finalen Version von einer Kundin darauf hingewiesen zu werden, dass von Anfang an ein Rechtschreibfehler im Text war. Das wäre dann vermutlich der Moment, wo man wütend den Pinsel in die Ecke schmeißt: “Dadurch, dass wir uns ja bewusst dafür entschieden haben, aus unserem Hobby einen Nebenberuf zu machen, können uns selbst solche Patzer irgendwie nichts anhaben. Denn am Ende überwiegt immer eins: die Freude an der Sache selbst.“ 

Bring dein Business online. Mit Jimdo.

Und das macht am Ende den Unterschied aus. Maria und Franzi sagen, ihre Malerei sei wahre “Labor of Love”: Eine Arbeit, die sich oft nicht als solche anfühlt, weil sie den beiden so viel zurück gibt.


Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat, der sollte unbedingt mal auf Marias und Franzis Website oder Instagram vorbeischauen!

Katharina Mühe
Katharina ist Content Creator bei Jimdo und immer auf der Suche nach inspirierenden Geschichten von Menschen, die für ihre Leidenschaft brennen. In ihrer Freizeit kocht sie gerne, ist viel mit Freunden oder in der Natur unterwegs.
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