10 der besten Videobearbeitungsprogramme für Einsteiger*innen

Ein junger Mann sitzt an seinem Laptop und arbeitet mit seinem Videobearbeitungsprogramm

Kurze Clips für eure Social-Media-Känale, spannende Erklärvideos oder stimmungsvolle Image-Filme – die Macht der bewegten Bilder ist groß. Einzigartige Videos zeigen euch und euer Projekt von der besten Seite. Mit den richtigen Bearbeitungsprogrammen könnt ihr eure selbst gedrehten Smartphone-Clips in echte Kunstwerke verwandeln. Wir stellen euch die besten Tools für die Videobearbeitung vor.


Videos erstellen und bearbeiten – warum ihr online auf Bewegtbild setzen solltet

Starke Texte und hochwertige Bilder sind natürlich die Hauptzutaten überzeugender Inhalte für eure Website. Doch gute Videos bekommen noch mehr Aufmerksamkeit – und werden deutlich öfter geklickt oder geteilt als reine Text-Bild-Inhalte. Kein Wunder: Visuelle und bewegte Reize werden von unserem Gehirn einfach besser verarbeitet als beispielsweise reiner Text.

Das könnt ihr ideal für euer Business nutzen: Präsentiert euch und euer Projekt in einem kurzen Vorstellungsclip. Oder gebt eurem Publikum mit einem Videoporträt exklusive Einblicke oder wertvolle Tipps über ein Tutorial-Video. Wenn ihr die Filme für eure Seite sogar in Eigenregie dreht, entscheidet ihr selbst, wie ihr euch und euer Projekt in Szene setzen wollt.

Dafür braucht ihr weder ein Profifilmteam noch teures Zubehör: Ein Smartphone und eine gute Idee reichen für den Anfang. Um anschließend das Beste aus euren Videos rauszuholen, lohnt sich häufig die Anschaffung eines geeigneten Videobearbeitungsprogramms.

Ihr möchtet lieber Bilder anstatt Videos bearbeiten? Dann werft einen Blick in unseren Artikel zu den besten Photoshop-Alternativen.

Videobearbeitungsprogramme – das kleine 1×1 für Einsteiger*innen

Euer erster Dreh ist im Kasten! Bevor ihr euer Video mit der Welt teilen könnt, geht es jetzt an die Feinjustierung. Ein wichtiger Teil der Videoproduktion ist die Nachbearbeitung. Denn mit nur ein paar Klicks holt ihr das Maximum aus eurem selbst gedrehten Clips heraus. Das gibt dem Ganzen einen noch professionelleren Anstrich.

Mit der richtigen Software könnt ihr eure Videos schneiden, sie mit Effekten und Musik versehen oder in unterschiedliche Dateiformate umwandeln. Ihr möchtet Clips mit Untertiteln ausstatten und mehr Menschen den Zugang zu euren Inhalten ermöglichen? Auch kein Problem!

Eure Videos bearbeiten – mit diesen Programmen könnt ihr sofort loslegen

Egal, ob ihr animierte Videos erstellen oder Dateien in ein bestimmtes Format bringen möchtet: In unserer Zusammenstellung findet ihr bestimmt das passende Tool!

Denn neben Profisoftware für Hunderte von Euro finden sich im Netz auch zahlreiche Programme für Einsteiger*innen, die die wichtigsten Funktionen abdecken. Diese sind oft kostenlos oder zu günstigen Konditionen erhältlich.

iMovie (Mac) – kostenlos für Apple-Nutzer*innen

Wenn ihr Apple-Produkte benutzt, könnt ihr mit iMovie professionelle Videos erstellen. Das Programm bietet euch unzählige Extras wie Filterfunktionen, integrierte Soundeffekte und viele andere Werkzeuge. 4K-Auflösung ist ebenso möglich wie das direkte Hochladen eurer fertigen Werke via Social Media. Fazit: iMovie macht das Schneiden und Bearbeiten von Videos für Apple-Nutzer*innen sehr einfach. Das Ganze bekommt ihr außerdem zum Nulltarif.  

Video Editor (Windows) – intuitive Nutzung zum Nulltarif

Die Windows-Alternative zu iMovie heißt Video Editor und ist ebenfalls kostenlos. Damit könnt ihr eure Film- und Fotoaufnahmen im Nu bearbeiten und sie mit Texten, Musik oder Effekten versehen. Fazit: Der Einstieg gelingt sofort, das Programm ist einfach in der Handhabung – mit dem Video Editor ist Microsoft ein würdiger Nachfolger des beliebten Movie Makers gelungen.

Avidemux – die Allroundsoftware für alle Systeme

Diese kostenlose und freie Software unterstützt eine Vielzahl an Formaten und kann mit allen gängigen Betriebssystemen genutzt werden. Dank des übersichtlichen Menüs könnt ihr mit Avidemux schon bald Videos schneiden, bearbeiten und ins gewünschte Dateiformat umwandeln. Ein wenig Einarbeitungszeit solltet ihr aber einplanen. Fazit: Mit Avidemux bekommt ihr ein Videobearbeitungsprogramm, das sich vor kostenpflichtigen Angeboten nicht verstecken muss.

Lightworks – das Profi-Werkzeug mit vielen Extras

Lightworks ist ein professionelles Tool – so professionell, dass es sogar bei Kino- und TV-Produktionen zum Einsatz kommt. 30 Jahre Entwicklung sind bisher in diese Software geflossen. Kein Wunder, dass Lightworks daher mit einer Fülle an Effekten und Bearbeitungsmöglichkeiten aufwartet. Um in den Genuss aller Funktionen zu kommen, müsst ihr allerdings zur Bezahlversion greifen. Fazit: Auch mit der kostenfreien Version bietet Lightworks einen guten ersten Einstieg in die Welt der Videobearbeitung.

Shotcut – massig Funktionen und leichte Bedienung

Mit Shotcut stellen wir euch ein weiteres kostenloses Programm vor, das durch einfache Bedienung und viele Funktionen glänzt. Videos schneiden, Filter hinzufügen, Audiospuren bearbeiten: Dank des intuitiven Aufbaus der Software klappen die Schritte schnell ganz automatisch. Shotcut kann sowohl auf Windows-Rechnern als auch auf Apple-Geräten oder mit Linux verwendet werden. Fazit: Ein wahrer Allrounder, der auch Anfänger*innen Spaß macht

DaVinci Resolve – Videos bearbeiten für Fortgeschrittene 

Dieses Videobearbeitungsprogramm ist bei Profis wie Einsteiger*innen beliebt: DaVinci Resolve gehört – auch in der kostenlosen Version – zu den umfangreichsten Programmen seiner Art. Das macht sich gelegentlich bei der Anwendung bemerkbar, denn DaVinci Resolve benötigt viel Kapazität von Prozessor und Grafikkarte. Fazit: Wenn euch die Hardware-Anforderungen und der zeitliche Aufwand für die Einarbeitung nicht abschrecken, bekommt ihr mit DaVinci Resolve ein sehr gutes Videoschnittprogramm.

VideoPad – eigene Filme kostenlos schneiden 

VideoPad bietet euch eine übersichtliche Benutzungsoberfläche und über 50 Effekte und Übergänge für die Bearbeitung eurer Filme. Das Programm unterstützt alle gängigen Video- und Audioformate. Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Geschwindigkeit, mit der ihr Clips bearbeiten und konvertieren könnt. Allerdings ist die kostenlose Version von VideoPad nur für den Privatgebrauch bestimmt. Eine lebenslange Lizenz kostet ca. 53 Euro. Fazit: Viele Funktionen und kurze Bearbeitungszeiten für wenig Geld.

OpenShot – die offene Software zum Videos bearbeiten

OpenShot ist eine freie Videobearbeitungssoftware für Mac OS, Windows und Linux. Das Programm ist open-source-basiert: Der Quellcode von OpenShot ist öffentlich zugänglich und kann von allen Benutzer*innen verändert und weiterentwickelt werden. Mittlerweile ist das Programm in über 70 Sprachen erschienen und wird stetig um neue Funktionen erweitert. Fazit: Einfach zu bedienen und kostenlos. OpenShot bietet euch viele Möglichkeiten und läuft stabil auf allen gängigen Betriebssystemen.  

Blender – mit kostenlosem persönlichem Support 

Wie bei OpenShot handelt es sich bei Blender ebenfalls um eine Open-Source-Software. Bei Blender könnt ihr bei Bedarf auf persönliche Trainings oder Unterstützung via Chat zurückgreifen. Außerdem beinhaltet Blender auch Funktionen wie 3D-Animationen oder Objektmodellierung. Fazit: Die Nutzung von Blender ist kostenlos. Ihr solltet jedoch etwas Zeit einplanen, um euch mit der umfangreichen Werkzeugsammlung des Programms vertraut zu machen.

HitFilm Express – individuelle Bedienmöglichkeiten

Mit HitFilm Express könnt ihr auch als Einsteiger*innen unbegrenzt Videos bearbeiten, schneiden und mit Effekten versehen. Das Videobearbeitungsprogramm ist leicht bedienbar und kann individuell konfiguriert werden. Alle Funktionen könnt ihr allerdings nur mit der kostenpflichtigen Profiversion freischalten. Die wichtigsten Hauptfunktionen sind aber bereits in der kostenlosen Version enthalten. Fazit: Auch ohne großes Vorwissen könnt ihr mit HitFilm Express schnell gute Ergebnisse erzielen.

Fazit: Videobearbeitungsprogramme – kleiner Aufwand, große Wirkung

Mit selbst produzierten Videoclips könnt ihr euren Besucher*innen einzigartige und unterhaltsame Inhalte bieten. Bereits mit einem soliden Smartphone und etwas kreativer Energie lassen sich tolle Imagefilme, Produktvideos oder Tutorials produzieren.

Auch ohne Anschaffungskosten oder Fachwissen könnt ihr eigene Videos mit einer kostenlosen Software bearbeiten und aufwerten. Probiert am besten verschiedene Programme aus: Einige erfordern vielleicht etwas Übung und Zeit, um euch mit den Funktionen und Werkzeugen vertraut zu machen.

Habt ihr das richtige Programm für euch gefunden, könnt ihr die Bewegtbilder für eure Website ganz nach euren Vorstellungen gestalten. Und Action!

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Stefan Sturm
Stefan ist Redakteur bei Jimdo und schreibt zu allen Themen rund um Website, Onlineshop und Selbstständigkeit.
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