Welche Vor- und Nachteile hat ein Newsletter

Eine junge Frau macht sich Notizen für ihren Newsletter

Der Newsletter hat im Onlinemarketing noch lange nicht ausgedient. Es gibt viele Gründe, warum er auch heute noch gerne von großen und kleinen Unternehmen eingesetzt wird. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten, denn nicht alles am elektronischen Newsletter ist perfekt.

Welche Gründe für und welche gegen die Verwendung eines Newsletters sprechen, haben wir im Folgenden für euch zusammengestellt.

Was ist ein Newsletter?

Ein Newsletter ist eine E-Mail, die ihr an eine bestimmte Anzahl von Abonnenten verschickt, die sich zuvor dafür angemeldet haben. Der Inhalt kann aus Nachrichten, Tipps & Tricks, besonderen Angeboten oder anderen interessanten Themen bestehen. Grundsätzlich können wir zwischen einmalig und regelmäßig versandten Newslettern unterscheiden:

  • Einmaliger Newsletter. Dies sind zum Beispiel Benachrichtigungen über eine Rabattaktion in eurem Onlineshop, die Eröffnung eines neuen Ladengeschäfts oder die Ankündigung eines neuen Produkts.
  • Regelmäßiger Newsletter. Hier werden Themen in mehreren aufeinander folgenden E-Mails aufgegriffen. Beispielsweise hilfreiche Tipps, das Neuste aus eurem Unternehmen oder aktuelle Leseempfehlungen aus eurem Blog. “Regelmäßig” bedeutet hierbei nicht unbedingt “jede Woche” oder “jeden Monat”. Wichtig ist nur, dass ihr den Newsletter nicht einmal, sondern wiederholt versendet – auch wenn die Abstände zwischen den einzelnen E-Mails unterschiedlich lang sind.

Für Unternehmen gehören Newsletter zu den wichtigsten Instrumenten der Kundenkommunikation. Denn mit regelmäßigen E-Mails bleibt ihr Bestandskunden im Gedächtnis und erinnert sie daran, wieder einmal eure Website oder euren Shop zu besuchen. Und mit den richtigen Inhalten verwandelt ihr sogar interessierte Leser in zufriedene Neukunden.

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Was sind die Vorteile eines Newsletters?

Welche Argumente sprechen eigentlich für einen E-Mail-Newsletter? Da wären zum Beispiel:

  • Geringe Kosten: Ein E-Mail-Newsletter ist deutlich günstiger als ein gedruckter Flyer, den ihr per Post verschickt.
  • Kurzfristige Umsetzung: Der elektronische Versand braucht viel weniger Vorlauf als bei einem Brief.
  • Kein Medienwechsel nötig: Ihr könnt die Empfänger eures Newsletters unmittelbar beim Lesen per Link auf eure Website oder euren Onlineshop schicken – ein echter Boost für eure Besucher- und Verkaufsstatistik!
  • Gute Erreichbarkeit: Weil sehr viele Menschen ihre E-Mails auf ihrem Smartphone lesen, könnt ihr sie per Newsletter nahezu immer und überall erreichen.

Was sind die Nachteile eines Newsletters?

Bei all den Vorteilen eines digitalen Newsletters, gibt es doch den ein oder anderen Haken:

  • Kein haptisches Erlebnis. Eine E-Mail ist eben nichts zum Anfassen ‒ ganz anders als ein auf hochwertigem Papier gedruckter Gutschein oder ein clever designter Flyer, der beim Aufklappen mit interaktiven Elementen überrascht.
  • Zu viel Spam. Die meisten Menschen bekommen Tag für Tag jede Menge Werbemails, von denen die meisten direkt im Papierkorb landen. Euer Newsletter kann somit leicht in der Flut der Nachrichten untergehen. Vermeiden könnt ihr das, indem ihr euren Newsletter gut plant und einige inhaltliche Kriterien beachtet.

Was muss ich beim Newsletter erstellen rechtlich beachten?

Seit der Einführung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat sich einiges verändert. Konntet ihr zuvor im Prinzip noch Newsletter an jeden verschicken, dessen E-Mail-Adresse ihr hattet, gibt es nun ein paar Dinge zu beachten:

  • Opt-in-Pflicht. Grundsätzlich gilt, dass ihr euren Newsletter nur an Personen schicken dürft, die ihn explizit erhalten möchten. Sie haben also irgendwann einmal ein Häkchen gesetzt oder auf einen “Abonnieren”-Button geklickt und damit klargemacht, dass sie sie euren Newsletter lesen möchten. Im Idealfall hat sogar ein “Double Opt-in” stattgefunden. Das bedeutet, dass ihr dem Empfänger zu Beginn eine E-Mail mit einem Bestätigungslink geschickt habt. So geht ihr sicher, dass sich die Person auch selbst für euren Newsletter angemeldet hat und nicht von jemand anderem eingetragen wurde.
  • Datenauswertung. Solange ihr eure gesammelten Daten anonymisiert auswertet, braucht ihr euch aus Datenschutzsicht keine Gedanken zu machen. Das ist dann der Fall, wenn ihr Nutzer und Nutzungsverhalten einander nicht zuordnen könnt. Könnt ihr jedoch nachvollziehen, welcher Empfänger worauf geklickt hat, dann benötigt ihr für diese Art der Datenerhebung eine zusätzliche Einwilligung.
  • Impressum und Abmeldelink. Wie eure Website benötigt auch euer Newsletter ein Impressum. Auch darin muss stehen, wer eigentlich für den Inhalt der E-Mail verantwortlich ist. Ebenso darf der Abmeldelink nicht fehlen, über den der Empfänger schnell und unkompliziert sein Newsletter-Abo beenden kann.

Bitte beachtet: Wir bei Jimdo können und dürfen euch keine Rechtsberatung anbieten. Wollt ihr bei Rechtsfragen also ganz sicher gehen, dann informiert euch im Internet bei Spezialisten wie e-recht24.de oder wendet euch an eine Kanzlei eures Vertrauens.


Soviel zu den Vor- und Nachteilen eines Newsletters. Habt ihr jetzt Lust darauf bekommen, euren eigenen Newsletter zu erstellen, dann empfehlen wir euch unseren ausführlichen Guide Newsletter erstellen in drei einfachen Schritten.

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Stefan Sturm
Stefan ist Redakteur bei Jimdo und schreibt zu allen Themen rund um Website, Onlineshop und Selbstständigkeit.
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