Keyword-Recherche für Anfänger*innen: So erreichst du mehr Kund*innen

Symbolbild: eine junge Frau durchsucht eine Bibliothek bei ihrer Keyword-Recherche
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Für deine SEO-Stratgie ist die Keyword-Recherche eine wichtige Grundlage. Wenn du die SEO-Keywords kennst, die deine Kund*innen in die Suchmaschine ihrer Wahl eingeben, um dich zu finden, kannst du deine Website nämlich optimal auf diese Begriffe abstimmen. Das Ergebnis sind mehr Besucher*innen und letztlich mehr Umsatz.

Damit du mit SEO loslegen kannst, zeigen wir dir, wie du mit der Keyword-Recherche beginnst: Du findest heraus, was deine potenziellen Kund*innen in Google suchen und was sie zu finden hoffen. Und natürlich zeigen wir dir auch, wie du deine SEO-Keywords am besten in deine Jimdo-Website einbaust.

Bei der Keyword-Recherche geht es darum, die richtigen SEO-Keywords für deine Website zu finden, damit sie mehr potenzielle Kund*innen anzieht. Du sammelst Keyword-Vorschläge, sortierst sie in Kategorien und wählst die vielversprechendsten SEO-Keywords für die Optimierung deiner Website aus.

Diese Anleitung richtet sich an SEO-Einsteiger*innen. Hast du bereits erste Schritte in Sachen SEO unternommen, kannst du damit deine Kenntnisse etwas auffrischen. Vielleicht findest du auch den ein oder anderen nützlichen Tipp, von dem du noch nichts wusstest.

1. Was sind SEO-Keywords?

Was sind SEO-Keywords?

SEO-Keywords sind Suchbegriffe, die deine Kund*innen in Google verwenden könnten, um ein Business wie deines zu finden. Dabei kann es sich um einzelne Wörter oder Phrasen handeln

Jedes Wort kann ein Keyword sein, solange deine Kund*innen damit dein Produkt oder deine Dienstleistung finden. Und weil Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen so unterschiedlich sind, hat jedes Unternehmen andere Website-Keywords. Lass uns also deine finden!

Beschreibe dein Business in drei Worten.

Zum Beispiel: Anfänger Yoga Kurse

Glaubst du, dass Kund*innen diese Suchbegriffe bei Google eintippen, um ein Unternehmen wie deins zu finden? Falls ja, dann hast du vielleicht gerade dein erstes Keyword gefunden.

2. Warum ist Keyword-Recherche so wichtig?

Du kannst dir für die Suchmaschinenoptimierung deiner Website genauso Ziele setzen wie für andere Bereiche deines Business. Im Allgemeinen funktionieren Keyword- und Site-Kombinationen für SEO-Ziele sehr gut. Dabei wählst du eine Site und einen Suchbegriff, für den du eine Position unter den Top 5 in Google erreichen willst. 

Die meisten Menschen scrollen in den Suchergebnissen nicht nach unten. Sie klicken einfach auf eines der ersten Ergebnisse, das vielversprechend aussieht. Wenn es deine Website unter die Top 5-Suchergebnisse schafft, stehen die Chancen also sehr gut, dass eine ganze Menge neuer Besucher*innen über einen Klick auf ihre Suchergebnisse auf deiner Website landen. 

Ein SEO-Ziel könnte wie folgt aussehen: 

„Die Produktseite für meine Yogakurse soll unter den ersten 5 Suchergebnissen sein, wenn Leute in Google nach “Yogakurs Hamburg Innenstadt“ suchen.“

Aber warum gerade “Yogakurs Hamburg Innenstadt“? Warum nicht “Yogakurs Hamburg“? Oder “Yogastudio Hamburg“? Genau diese Frage beantwortest du mit der Keyword-Recherche. Sie hilft dir, die optimalen SEO-Keywords für dein Business zu finden.

Und du erfährst dabei auch eine Menge über die Gewohnheiten, Wünsche und das Verhalten deiner Kund*innen. Indem du die SEO-Keywords für deine Website findest, betreibst du also nebenher auch kostenlos Marktforschung, die dir dabei helfen, passende Texte für deine Website zu schreiben, das Angebot deines Unternehmens zu verfeinern und zu verstehen, welche Verkaufsargumente du verwenden solltest.

3. Sammle Keyword-Vorschläge

Wie würden deine Kund*innen ein Business wie deins beschreiben? Und welche Begriffe würden sie für dein Produkt oder deine Dienstleistung verwenden? Hier sind 5 Möglichkeiten, wie du bei deiner Keyword-Recherche eine lange Liste von Keyword-Vorschlägen sammelst, die du später sortieren und überprüfen kannst, um die optimalen SEO-Keywords zu finden. 

Los geht’s mit Brainstorming

Liste zuallererst 10 bis 20 Suchbegriffe auf, von denen du glaubst, dass deine Kund*innen sie nutzen würden. Wenn du noch mehr Inspiration brauchst, überprüfe deinen eigenen Elevator Pitch.

Zum Beispiel:

 

Checke deine Konkurrenz

Deine Konkurrent*innen optimieren ihre Websites wahrscheinlich auch, lass uns jetzt also schauen, welche SEO-Keywords sie verwenden. 

Besuche die Websites deiner 3 größten Konkurrent*innen. Achte besonders auf die Wörter, die sie in Überschriften und Zwischenüberschriften verwenden. Sieh dir an, wie sie ihre Produkte oder Dienstleistungen beschreiben: Entdeckst du Phrasen, von denen du glaubst, dass deine Kund*innen sie in Google suchen würden? 

Google nun die Konkurrent*innen. Schau dir die Texte in den Seitentiteln und den Seitenbeschreibungen an. Halte auch Ausschau nach besonders hervorgehobenen Snippets in den Ergebnissen. Diese besonderen Erwähnungen stechen hervor und sind eine gute Möglichkeit, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Vielleicht kannst du dieses “Featured Snippet“ auch für deine Website ergattern. 

Lass dir von Google weiterhelfen

Bestimmte Suchanfragen stuft Google als miteinander verwandt an. Das hilft dir dabei, mehr potenzielle SEO-Keywords zu finden.

  • Tippe jeden deiner 10 bis 20 Suchbegriffe bei Google ein
  • Scrolle nach unten, bis du die Sektion “Nutzer fragten auch” bzw. “Ähnliche Suchanfragen” siehst
  • Kopiere diese “verwandten Suchbegriffe” und füge sie deiner Liste hinzu

Hör auf dein Zielpublikum

Zeit für ein paar menschliche Stimmen, bevor wir mit unseren Vorschlägen für deine Keyword-Recherche weitermachen. Denn schließlich versuchst du echte Menschen anzusprechen, nicht Google.

Suche online nach Plattformen, auf denen deine Zielgruppe unterwegs ist. Hast du diese gefunden, dann sieh dir genau an, über welche Themen deine potenziellen Kund*innen sprechen und welche Worte sie dafür benutzen. So kannst du besonders gut erkennen, nach welchen Informationen sie suchen. Die Worte, die sie dabei verwenden, sind potenzielle SEO-Keywords für deine Website.

Suche in:

  • Foren
  • Facebook-Seiten
  • LinkedIn-Gruppen
  • Twitter
  • Reddit Threads
  • Instagram

Du kannst dich darüber hinaus auch offline umsehen. Mach dir Notizen während du auf Netzwerk-Veranstaltungen bist oder du dich mit deinen Kund*innen unterhältst.

Generiere Hunderte von Keyword-Vorschlägen

Füge deine Ideen in eines dieser Tools ein und generiere Hunderte von Keyword-Vorschlägen, um deine SEO-Keywords zu finden:

Deine Keyword-Vorschläge werden in etwa so aussehen:

Sammle all deine SEO-Keywords in einer Tabelle.
Sammle all deine SEO-Keywords in einer Tabelle

Du hast bereits eine Website? Dann lies beim Abschnitt über die Google Search Console weiter. Dort siehst du, anhand welcher Suchbegriffe Besucher*innen deine Seite bereits gefunden haben. Nutze diese bei deiner Keyword-Recherche als Inspiration für neue Keyword-Ideen.

4. Verwende Suchbegriffe, nach denen auch tatsächlich gesucht wird

Oft gesuchte Wörter und Sätze können viele Besucher*innen auf deine Seite führen. Bei SEO gibt es den Begriff “Suchvolumen”. Dieser beschreibt die durchschnittliche monatliche Anzahl an Suchanfragen für einen bestimmten Begriff bei Google.

Wir unterscheiden bei SEO-Keywords zwischen Short-, Medium- und Long-Tail:

  • Short-Tail Keywords haben ein hohes Suchvolumen. Doch es ist sehr schwierig, mit ihnen unter den ersten Plätzen zu landen – besonders bei neuen Websites. Im Regelfall sind sie 1–2 Wörter lang. Z. B. “yoga stellung”.
  • Medium-Tail Keywords haben ein moderates Suchvolumen. Auch mit ihnen ist es schwierig, ganz vorne zu landen. Wenn auch nicht so schwierig wie mit Short-Tail-Begriffen. Meist sind sie 2–3 Wörter lang. Z. B. „yoga stellung namen”.
  • Long-Tail Keywords haben ein geringes Suchvolumen. Mit ihnen lassen sich relativ leicht gute Ergebnisse erzielen. Diese Suchanfragen sind meist länger als vier Wörter. Z. B. “yoga stellung gegen schmerzen im unteren rücken”

Erstellst du eine neue Website, lohnt es sich, dich auf Medium- und Long-Tail Keywords zu beschränken. Mit diesen hast du bessere Chancen, Besucher*innen über Suchmaschinen anzulocken. Wird deine Website im Laufe der Zeit immer bekannter und du erzielst mit deinen Medium- und Long-Tail-Suchbegriffen immer bessere Plätze, kannst du deine Keyword-Strategie um das ein oder andere Short-Tail-Keyword erweitern.

Vergleiche Suchvolumen

Der Google Keyword-Planner, ein hilfreiches Tool bei der Keyword-Recherche, ist vor allem bei Werbetreibenden beliebt, um die geschätzten Suchvolumen für bestimmte Begriffe zu sehen. Doch auch für dich eignet sich das kostenpflichtige Tool, denn es hilft dir deine SEO-Keywords zu finden. So legst du damit los:

  • Erstelle ein Google-Ads-Konto.
  • Wähle Tools & Einstellungen in der obersten Zeile.
  • Unter Planung klickst du auf Keyword-Planer.
  • Wähle die Option Suchvolumen und Prognosen abrufen.
  • Füge deine Liste mit Keyword-Vorschlägen ein und klicke auf Starten.
  • In der obersten Zeile der Suchergebnisse stellst du die richtige Zielregion und Sprache ein.
  • Klicke dann auf Bisherige Messwerte.

Lade deine Keyword-Liste herunter und räume sie auf

Du siehst nun eine Liste mit den durchschnittlichen monatlichen Suchvolumen für jedes Keyword in der ausgewählten Sprache und Land. Klicke auf den Download-Button oben rechts und wähle Bisherige Messwerte des Plans, um deine Keyword-Liste als CSV-Datei herunterzuladen.

Bevor wir mit dieser Datei weitermachen, sollten wir sie etwas aufräumen. Die meisten Spalten sind nur für Werbetreibende interessant und helfen uns recht wenig bei unserer SEO.

  • Entferne alle Zeilen mit SEO-Keywords, die (fast) kein Suchvolumen haben
  • Entferne alle Spalten außer SEO-Keywords, Min Search und Max Search.

Konkurrenz

Google Ads zeigt Werbetreibenden, wie groß die Konkurrenz bei einem bestimmten Keyword ist. Eine große Konkurrenz bedeutet, dass Werber*innen mehr Geld für Werbung zahlen müssen, die bei diesem Keyword erscheint. So bekommst du bei deiner Keyword-Recherche einen Eindruck davon, wie beliebt ein Keyword ist.

 Überprüfe das Suchvolumen deiner SEO-Keywords.
Überprüfe das Suchvolumen deiner SEO-Keywords

Eine kostenlose Alternative zum Keyword-Planer ist Ubersuggest. Dort kannst du allerdings keine Listen importieren, sondern musst deine SEO-Keywords einzeln eingeben. Genaue Suchvolumen siehst du aber trotzdem.

5. Wähle die besten Keywords für dein Business

Bis jetzt haben wir SEO-Keywords nur nach Suchvolumen sortiert. Nun wollen wir uns ansehen, welche SEO-Keywords für deine Website relevant sind. An dieser Stelle sprechen SEO-Expert*innen oft von der Suchintention. Damit ist die Intention der suchenden Person gemeint, wenn sie in Google nach etwas sucht. Übliche Suchintentionen sind z. B. Produktinformationen zu finden, Produkte zu vergleichen oder ein Produkt zu kaufen.

Schauen wir also, ob die von uns während der Keyword-Recherche gesammelten Keyword-Vorschläge eine Suchintention zeigen, die deine Website bieten kann. Wenn deine Website nichts über Yogahosen aussagt und du keine Yogahosen verkaufst, dann solltest du dieses Keyword nicht verwenden. Du solltest nur SEO-Keywords verwenden, die wirklich zu den Informationen auf deiner Website passen. Andernfalls ziehst du die falschen Besucher*innen an – in diesem Fall Menschen, die Yogahosen kaufen, anstatt Menschen, die nach Yogakursen suchen. 

Gehe also durch deine Liste und entferne alle SEO-Keywords, die nicht zu deiner Website passen. Das können andere Produkte sein, andere Themen oder andere Städte und Regionen.

Denke wie ein*e Kund*in, wenn du deine SEO-Keywords aufräumst: Sucht jemand, der nach diesem Suchbegriff googelt, wirklich eine Seite wie deine?

6. Sortiere die SEO-Keywords nach Themen

Sieh dir deine Keyword-Liste genau an. Kannst du dir vorstellen, wonach die Leute suchen, wenn sie diese Begriffe googeln?

Im nächsten Schritt wollen wir Kategorien anlegen. Diese nennt man “Cluster”. Jeder Cluster enthält nur SEO- Keywords, die dasselbe Thema beschreiben oder auf dieselbe Suchintention schließen lassen.

Füge die folgenden Spalten zu deiner Tabelle hinzu:

  • allgemeine SEO-Keywords – zu großen Themenbereichen wie “yoga”
  • lokale SEO-Keywords – diese erwähnen eine Stadt, eine Region oder ein Land wie “yoga hamburg”
  • Informations-Keywords – hier wird nach Informationen zu einem Produkt oder einem Thema gesucht, z. B. “schwitzt man beim yoga?”
  • Kauf-Keywords – diese zeigen ein Kaufinteresse, z. B. “yoga kurs preis”
  • Marken-Keywords – diese erwähnen deinen Markennamen wie z. B. “yoga kurse bei yoga fun hamburg”

Ein Keyword passt womöglich in mehrere Kategorien. Zum Beispiel: “yoga gegen rückenschmerzen hamburg”. In einem solchen Fall markierst du einfach mehrere Spalten.

So erstellst du Cluster für deine SEO-Keywords.
So erstellst du Cluster für deine SEO-Keywords

7. Verwandle Themen in Seiten

Diese Struktur kannst du nun auf deine Website übertragen:

  • allgemeine SEO-Keywords – verwende diese auf deiner Startseite
  • Informations-Keywords – mache daraus Unterkategorien und gib jedem Thema eine eigene Seite
  • Kauf-Keywords – diese passen auf deine Preisseite
  • Marken-Keywords – diese gehören auf deine Über-uns-Seite
Gib jedem Keyword-Cluster eine eigene Seite.
Gib jedem Keyword-Cluster eine eigene Seite

Lokale SEO-Keywords bekommen nur dann eine eigene Seite, wenn du entsprechend guten Content dafür bieten kannst. Kannst du das nicht, dann verteile diese SEO-Keywords am besten auf deiner ganzen Website.

Wähle ein Haupt-Keyword für jede Seite. Zwar sollen auch andere Suchbegriffe auf einer Seite stehen, doch dein Haupt-Keyword sollte den zentralen Platz in den Überschriften und Texten einnehmen.

Mehr ist nicht besser. Besser ist besser.

Denke immer daran, dass jede Seite guten, hilfreichen Content benötigt, um bei Google gut abzuschneiden. Generell ist es keine gute Idee, jedem einzelnen kleinen Keyword eine eigene Seite zu spendieren. Denn im Regelfall gibt es einfach nicht genug Interessantes darüber zu erzählen. Der Wert deiner Website ist für deine Kund*innen größer, wenn sie hilfreich und auf den Punkt ist und nicht aus zu vielen Seiten mit zu vielen unnützen Informationen besteht.

8. Sieh dich bei deiner Konkurrenz um

Nun müssen die SEO-Keywords, die von einer Keyword-Recherche übrig geblieben sind, “nur” noch auf deiner Website auftauchen. Denn nur dann weiß Google, dass du guten Content für Suchende bietest.

Dieser Teil der Suchmaschinenoptimierung wird On-Page-Optimierung genannt: Das sind all die Änderungen, die du an deinen Seiten vornimmst, um den Inhalt für Google und deine Besucher*innen zu optimieren. Es gibt auch eine Off-Page-Optimierung, bei der es um Optimierungen geht, die an anderen Stellen als deiner Website stattfinden, wie z.B. das Sammeln hochwertiger Backlinks. 

Überprüfe zuerst deine bestehenden Inhalte. Google achtet besonders auf Inhalts wie Titel und Überschriften. Pack deine Suchbegriffe dort hinein, damit sie für Google herausstechen.

Pro-Tipp: Wenn es um Keyword-Phrasen geht, achten die Suchmaschinen nicht auf „Stoppwörter“. Das sind sehr gebräuchliche Wörter wie „das“, „ist“, „bei“, „welches“ und „auf“. Vielleicht siehst du Vorschläge für Keyword-Phrasen wie „Yoga Posen Rückenschmerzen“. Auf deiner Website kannst du es als „Yogaposen gegen Rückenschmerzen“ formulieren. 

Füge deine SEO-Keywords zu deinen SEO-Einstellungen hinzu

Jimdo kann dir einiges an SEO-Arbeit abnehmen. Füge deine SEO-Keywords einfach zu den SEO-Einstellungen hinzu.

So verwendest du SEO-Keywords in deinen Texten

  • Verwende dein Haupt-Keyword in der Adresse deiner Unterseite
  • Verwende dein Haupt-Keyword in der ersten Überschrift deiner Seite
  • Verwende SEO-Keywords in deinen Unterüberschriften
  • Streue SEO-Keywords möglichst natürlich in deinen Fließtexten ein
  • Verwende SEO-Keywords in den Alt-Texten deiner Bilder, wenn das Keyword den Inhalt näher beschreibt

Google wird ständig klüger. Die Suchmaschine weiß meistens, welche Wörter dasselbe bedeuten, und versteht, dass Einzahl und Mehrzahl desselben Wortes auf das gleiche Thema verweisen. Das hat den Vorteil, dass du nicht ständig dieselben paar Wörter benutzen musst.

Füge deine SEO-Keywords in Jimdo hinzu

  • Klicke auf die drei Punkte (⋮) oben rechts auf deiner Website und wähle SEO
  • Füge deine 5 wichtigsten SEO-Keywords unter Keywords für deine Website hinzu
  • Verwende weit angelegte SEO-Keywords in den Titeln für deine Homepage und deine Website

In den Anfangszeiten von Google (lang ist’s her) war es noch einfach, in den Suchergebnissen für ein bestimmtes Keyword ganz oben zu stehen. Man musste den Suchbegriff nur so oft wie möglich verwenden. Mittlerweile ist der Google-Algorithmus aber viel klüger geworden, weshalb dieses sogenannte “Keyword Stuffing” heutzutage nicht mehr funktioniert. Im Gegenteil, es schadet deiner SEO sogar.

Wenn du also deine Website optimierst, empfehlen wir dir, deine SEO-Keywords “natürlich” über deine Texte zu verteilen. Ob das funktioniert hat, kannst du leicht mit der Hilfe einer anderen Person testen. Bittet die Person einfach, deine Texte zu lesen, aber verrate ihr nicht, für welche SEO-Keywords sie optimiert sind. Fallen deine SEO-Keywords der Person nicht unangenehm auf, dann hast du deinen Job gut gemacht.

9. Lade Google auf einen Besuch ein

Google überprüft regelmäßig alle gelisteten Websites, um zu sehen, ob sich seit dem letzten Besuch etwas geändert hat. Willst du nicht auf einen der regelmäßigen Besuche warten, kannst du Google per Google Search Console direkt auf deine Website einladen.

Wenn du das noch nicht getan hast, verbinde deine Jimdo-Website zunächst mit der Google Search Console. 

  • Melde dich bei Google Search Console an
  • Klicke im Menü am linken Bildschirmrand auf URL-Überprüfung
  • Gib die Adresse (URL) der von dir bearbeiteten Seite ein
  • Klicke auf Indexierung beantragen

Diesen Schritt kannst du für jede von dir bearbeitete Seite wiederholen.

10. Überprüfe das Ergebnis

Nachdem Google deine Änderungen verarbeitet hat, sollten deine aktualisierten Seiten bei den ausgewählten Suchbegriffen bessere Ergebnisse erzielen.

Wie sehe ich das Ranking einer Seite?

Es gibt viele SEO-Tools, die Veränderungen in deinem Suchergebnis für dich aufzeichnen. Mit Google Search Console bekommst du die wichtigsten Daten kostenlos.

  • Melde dich bei Google Search Console an
  • Klicke im Menü am linken Bildschirmrand unter Leistung auf Google-Suche-Ergebnisse
  • Gib die Adresse (URL) der von fir bearbeiteten Seite ein
  • Klicke über dem Graphen auf Durchschnittliche Position

Unter dem Graphen siehst du nun eine Liste mit Suchbegriffen für deine Seite und auf welcher Postion du bei dem jeweiligen Begriff auftauchst. Klick auf eines der SEO-Keywords, um zu sehen, wie sich die Position im Laufe der Zeit geändert hat.

Gute SEO braucht die richtigen SEO-Keywords

Legst du deine SEO-Keywords fest, legst du damit auch deine Ziele fest. Jeder deiner Suchbegriffe steht für das Ziel, damit auf Platz 1 bei Google zu landen. Jedes Mal, wenn du deine Website bearbeitest, zielst du darauf ab, noch weiter vorne zu landen.

Deine Keyword-Recherche liefert dir den Kern deiner SEO: SEO-Keywords, die für deine Kund*innen und deine Website relevant sind. Wenn du sofort loslegen willst, kannst du die Tipps und Ratschläge aus unserem Leitfaden „Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung“ ausprobieren.  

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