Die besten Tipps und Tools für euer Social Media Marketing

Ein Beispiel für Social Media Marketing auf einem Smartphone

Ihr habt euch ein Business aufgebaut und verkauft Produkte oder Dienstleistungen? Super! Aber wie sorgt ihr dafür, dass die Leute über euch reden? Und woher sollen potenzielle Kunden wissen, wann und wie sie euch besuchen können? Die Antwort: Social Media Marketing.

Um auf euch aufmerksam zu machen, sind Marketing- und Business-Netzwerke unverzichtbare Hebel. Mit Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram macht ihr euer Unternehmen bekannt. Und mit den richtigen Tools und der passenden Marketingstrategie könnt ihr mit Social Media Marketing euer Business ordentlich ankurbeln, ohne dass es euch viel Zeit kostet.

Was ist Social Media Marketing?

Bei Social Media Marketing dreht sich alles um die sozialen Netzwerke. Dort habt ihr die Möglichkeit, euer Unternehmen zu vermarkten und eure Reichweite zu vergrößern ‒ und somit mehr Kunden zu erreichen. Aber das ist noch nicht alles. Mit Profilen auf Twitter, Facebook und Instagram könnt ihr eure Produkte bewerben und verkaufen und direkt mit eurer Zielgruppe in Kontakt treten. Kommt euren Followern ins Gespräch und erhaltet wertvolles Feedback direkt von euren Kunden. 

Social Media eignet sich auch bestens zum Netzwerken. Ihr könnt euch mit Menschen vernetzen, die sich für eure Branche oder eure Produkte interessieren und mit ihnen eure Markenbotschaft teilen. 

Stellt euch Social Media wie eine Art „Schaufenster“ vor, über das ihr euer Business neuen Kunden präsentieren könnt ‒ eure Chance, den perfekten ersten Eindruck zu hinterlassen.

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Warum ist Social Media Marketing wichtig?

Kaum ein anderer Bereich im digitalen Marketing hat sich in den letzten Jahren so stark entwickelt wie Social Media Marketing. Social Media ist der perfekte Ort, um eure Zielgruppe direkt zu erreichen und zu beweisen, dass euer Business vertrauenswürdig ist und ihr eure Kunden schätzt.

Hier ein paar der wichtigsten Gründe, die für Marketing auf Social Media sprechen:

  • Steigert eure Markenbekanntheit: Auf sozialen Netzwerken präsentiert ihr euch potenziellen Kunden. Das kann zum Beispiel mit euren beliebtesten Produkten sein, mit Insights in euer Business oder mit Expertenwissen, mit dem ihr anderen weiter helft. In eurem Social Media Profil könnt ihr ganz einfach auf eure eigene Website verlinken oder auf euren Laden verweisen.
  • Generiert Leads: Leads sind Kontaktdaten, die euch ein Kunde hinterlässt. Diese könnt ihr nutzen, um Interessenten zu Neukunden zu machen. So erhöht ihr eure Conversion Rate und euren Umsatz. Auf Social Media könnt ihr ohne Umwege wertvolle Leads gewinnen, da ihr im direkten Kontakt mit eurer Zielgruppe steht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Leads zu generieren: Gewinnspiele, kostenlose E-Books mit Expertenwissen, Sonderangebote und Werbeaktionen oder der Verkauf eurer Produkte per Facebook for Business.
  • Sorgt für mehr Interaktion mit euren Kunden: Auf Social Media seid ihr direkt mit euren Followern verbunden. Helft bei Fragen oder sonstigen Anliegen weiter und lernt eure Zielgruppe besser kennen. Duckt euch nicht vor negativen Kommentaren weg, sondern geht darauf ein. So zeigt ihr, dass ihr eure Kunden wertschätzt.
  • Lernt von der Konkurrenz: Schaut euch die Social Media Strategien eurer Mitstreiter an, um euer Social Media Marketing zu verbessern. Scrollt durch die Feeds der Konkurrenz und erhaltet ein besseres Gefühl für die richtige Art und Weise der Interaktion, für erfolgreiche Marketingkampagnen und Inhalte, die eure Kunden interessieren könnten. Eine Konkurrenzanalyse funktioniert übrigens auch mit den Websites eurer Wettbewerber.

Wie erstelle ich eine Marketing-Strategie für Social Media?

Bevor ihr eure ersten Posts auf Facebook oder Instagram erstellt, solltet ihr eine Strategie dafür entwerfen. Erst danach entscheidet ihr, welche sozialen Netzwerke zu eurem Business passen und wo ihr welche Inhalte veröffentlichen wollt. Wie ihr eure persönliche Social Media Marketing Strategie erstellt, zeigen wir euch Schritt für Schritt:

1. „Marketing Personas“ definieren

Als Erstes müsst ihr wissen, wen ihr erreichen wollt. Die amerikanische Marketing-Website Hubspot definiert Personas als „eine Darstellung des idealen Kunden – halb wahr, halb fiktiv“. Euren idealen Kunden entwickelt ihr am besten, indem ihr euch aktuelle Marktforschung anseht und diese mit eurem Wissen über eure eigene Kundschaft kombiniert. Das Ziel des Ganzen: Euren Kundenstamm gründlich zu analysieren, ihn in Gruppen aufzuteilen und für jede Gruppe eine “Marketing Persona” zu definieren. Auf diesem Weg könnt ihr die Bedürfnisse eurer Zielgruppe besser verstehen und leichter die richtigen Social Media Kanäle und die passenden Inhalte für sie finden.

Bei der Analyse eurer “Marketing Personas” könnt ihr euch folgende Fragen stellen:

  • Wer sind meine aktuellen Kunden und wer sind meine idealen Kunden?
  • Welche Anliegen, Bedürfnisse oder Interessen haben sie?
  • Welches Problem wollen sie lösen?
  • Nach welchen Informationen suchen sie und wo suchen sie danach?

2. Die passenden Social Media Kanäle auswählen

Facebook, Instagram und Twitter gehören zu den beliebtesten Social Media Marketing Plattformen. Allerdings gilt hier: nicht alle Kanäle eignen sich für jedes Business. Fragt euch also unbedingt, welche Plattformen für euch am meisten Sinn ergeben. Denn ihr müsst nicht gleich auf jedem sozialen Netzwerk präsent sein!

Beginnt am besten mit ein oder zwei Netzwerken und findet nach und nach heraus, was für euch funktioniert und was nicht. Später könnt ihr eure Präsenz immer noch ausbauen, wenn ihr das wünscht. Wenn ihr nicht genau wisst, wo ihr anfangen sollt, dann nutzt einfach euer privates Profil, um ein Gefühl für die verschiedenen Netzwerke zu bekommen und um herauszufinden, was euch am besten gefällt.

Einfache Erfolgsformel für den Start ins Social Media Marketing: Weniger ist mehr! Wenn euer Hauptkunde ein Mann mittleren Alters ist, werdet ihr ihn nicht auf SnapChat oder TikTok finden. Nutzt also nur die sozialen Netzwerke, wo eure Zielgruppe unterwegs ist und wo euer Content am besten funktioniert.

Verwaiste oder wenig gepflegte Social Media Kanäle werfen übrigens kein gutes Bild auf euer Unternehmen. Informationen, die nicht mehr aktuell sind, veraltete Logos und negative Kommentare, die unbeantwortet bleiben, können sogar potenzielle Kunden abschrecken und erwecken den Eindruck, dass euer Geschäft nicht mehr läuft. In diesem Fall ist es besser die Konten komplett zu löschen.

Hier ein Überblick über die beliebtesten Plattformen für Social Media Marketing:

Facebook:

  • Beliebtestes soziales Netzwerk weltweit
  • Möglichkeit eure Website oder euren Shop einfach zu integrieren und über Facebook for Business zu verkaufen
  • Eignet sich gut als Plattform für Kundenbetreuung
  • Bietet viele Möglichkeiten zur Interaktion über Quiz, Umfragen, Wettbewerbe etc.

Auf Facebook könnt ihr mit wenig Aufwand eine Unternehmensseite mit den wichtigsten Informationen erstellen. Es lohnt sich auf jeden Fall, mehrmals pro Woche zu posten und die Beiträge im Voraus zu planen. Viele Unternehmen posten einfach ihre täglichen Angebote.

Instagram:

  • Foto-Plattform (perfekt, um eure Produkte in Szene zu setzen)
  • Sehr lebendige und interaktive Community
  • Mit Instagram-Stories könnt ihr ganz einfach Postings von Kunden teilen
  • Über Hashtags und Emojis könnt ihr zusätzlich neue Menschen erreichen

Euer Produkt oder eure Arbeit lässt sich gut auf Fotos in Szene setzen? Dann seid ihr auf Instagram bestens aufgehoben. Mit regelmäßigen Postings könnt ihr es schaffen, eine echte Community auf Instagram rund um euer Business aufzubauen und sie mit ansprechendem Content und neuesten Updates zu versorgen.

Twitter:

  • Kurznachrichten-Plattform, Beiträge in Form von kurzen Tweets
  • Geeignet um Gespräche anzuregen, tagesaktuelle Neuigkeiten zu teilen und Fragen zu stellen
  • Perfekt für regelmäßiges Veröffentlichen von kurzen, spontanen und aktuellen Nachrichten 
  • Twitter dient vielen Leuten (z.B. Journalisten) zu Informationszwecken, was der Plattform große Glaubwürdigkeit verleiht

Auf Twitter könnt ihr Nachrichten mit maximal 280 Zeichen („Tweet“) veröffentlichen. Fotos und Videos können auch gepostet werden. Auf der Kurznachrichten-Plattform findet vor allem der Austausch von Nachrichten und die Interaktion mit anderen Nutzern statt. Auch lustige und unterhaltsame Beiträge werden gern veröffentlicht und geteilt. Ähnlich wie bei Instagram ist die Community sehr lebendig. Beiträge von anderen werden gerne „retweetet“ (geteilt) oder „gelikt“, sodass die eigenen Freunde auf die Inhalte aufmerksam gemacht werden.

Pinterest:

  • Foto-Plattform (ideal, wenn es um Kunst, DIY, Dekoration oder Essen geht)
  • Größere Reichweite möglich, da weniger Konkurrenz auf dieser Plattform herrscht als beispielsweise auf Facebook
  • 93% der Pinner nutzen Pinterest, um Einkäufe zu planen
  • Ideen, die ihr auf Pinterest veröffentlicht, können von anderen Kategorie übergreifend gefunden werden

Pinterest ist ein weiteres Netzwerk, indem sich alles um Fotos dreht. Ihr könnt auf Pinnwänden eure Fotos und/oder Fotosammlungen mit anderen Nutzern teilen, die diese wiederum kommentieren können. Mittlerweile ist Pinterest ein viel besuchtes soziales Netzwerk und eine der größten Bilder-Suchmaschinen der Welt. Für Kreative und Künstler ist Pinterest ideal, um sich ein Netzwerk aufzubauen.

Snapchat:

  • Plattform für lockeren und lustigen Content (Foto und Video)
  • Beliebt bei der jüngeren Zielgruppe
  • Neue Funktionen geben die Möglichkeit spannende Geschichten zu erzählen und auf Produkte aufmerksam zu machen
  • Nutzer von Snapchat neigen eher zu Spontankäufen

Snapchat sticht als Social Media Kanal vor allem dadurch hervor, dass die Posts verschwinden, sobald sie angesehen wurden. Die Plattform eignet sich, wenn ihr ein jüngeres Publikum erreichen wollt. Viele Millennials und Teenager sind Snapchat-Nutzer, haben aber nicht unbedingt ein Konto auf Plattformen wie Instagram. Ideal um mit Social Media Marketing genau diese Zielgruppe anzusprechen!

3. Redaktionsplan erstellen

Die Analyse eurer Zielgruppe und die Wahl der richtigen Plattformen sind das Fundament für eine erfolgreiche Social Media Strategie. Der dritte Baustein besteht darin, regelmäßig ansprechenden und relevanten Content zu veröffentlichen, der dazu beiträgt, eure Marke bekannter zu machen. Damit ihr diese Herausforderung ohne viel Aufwand meistert, hilft euch ein Redaktionsplan, mit dem ihr eure Inhalte plant.

Welche Art Content ihr in sozialen Medien veröffentlichen wollt, hängt natürlich stark von eurem Projekt und eurem Marketingziel ab. Euer Content sollte aber immer zwei Ziele verfolgen: Er soll einerseits für eure Zielgruppe relevant sein und andererseits euer Business effektiv unterstützen. „Relevant“ sind eure Posts für Follower, wenn sie interessant oder unterhaltsam sind und im besten Fall geteilt werden. Effektiv sind Social Media Beiträge für euch, wenn sie die Follower noch stärker an eure Marke binden, Interesse an Produkten oder Angeboten wecken oder zu Käufen anregen.

Ein Beispiel für einen Redaktionsplan für euer Social Media Marketing.
Ein Beispiel für einen Redaktionsplan für eure sozialen Netzwerke.

Vergesst bei der Erstellung des Content Plans nicht, auf eure Marketingziele und auf eure Marketing Personas Rücksicht zu nehmen. Habt ihr euch beispielsweise als Ziel gesetzt, die Kundenbetreuung zu verbessern, dann sind niedliche Katzenvideos nicht der richtige Content.

4. Ziele setzen

Ziele sind wichtig, denn ohne Ziel keine Richtung. Versucht vorab konkrete Ziele zu formulieren, die ihr erreichen wollt:

  • Wollt ihr die Interaktion mit Contests, Gewinnspielen oder Give-Aways steigern?
  • Wollt ihr das Unternehmen attraktiv darstellen, um neue Mitarbeiter zu gewinnen?
  • Wollt ihr die E-Mail-Liste von potenziellen Kunden erweitern?
  • Wollt ihr eure Reaktionszeit auf Mitteilungen von Kunden verbessern?

Wir stellen euch drei mögliche Marketingziele vor, mit denen ihr starten könnt:

1. Kunden gewinnen:

  • Mehr Besucher auf eure Website oder in euer Geschäft locken
  • Eure Produkte bekannter machen
  • Eure Angebote promoten

2. Eine Community aufbauen:

  • Einen lebendigen und interessanten Austausch mit Freunden und Followern schaffen
  • Die Bindung zwischen eurer Marke und euren Kontakten stärken
  • Am besten teilt ihr eine gemeinsame Leidenschaft

3. Informationen teilen:

  • Findet eine Möglichkeit, wo eure Kunden Fragen stellen können
  • Teilt aktuelle Informationen (z.B. neue Öffnungszeiten)
  • Helft mit eurem Wissen beim Einstieg in ein Thema

Diese drei Beispiele sollen euch lediglich eine Idee an Marketingziele geben und können von euch ganz anders definiert werden. Findet selbst heraus, welches Ziel für euer Unternehmen am wirksamsten ist.

5. Ideen für Social Media Content 

Ihr wollt wissen, wie ein Beitrag aussehen könnte, damit ihr euren Marketing-Plan in die Praxis umsetzen könnt? Dann lasst euch von unseren Vorschlägen inspirieren:

  • Erstellt einen Content-Kalender. Tragt alle Termine in den Kalender ein, die für eure Branche wichtig sind. Als Blumenhändler ist der Valentinstag beispielsweise ein guter Aufhänger für Beiträge auf Social Media.
  • Tragt in eurem Content-Kalender auch alle Feiertage und Urlaubstage ein. So könnt ihr die Gelegenheit nutzen einen Gruß mit „Frohes neues Jahr“ zu posten oder eure Kunden wissen zu lassen, dass ihr gerade nicht erreichbar seid.
  • Sobald ihr wisst, wann wichtige Neuigkeiten zu eurem Unternehmen, Rabattaktionen oder eine neue Produktveröffentlichung anstehen, könnt ihr diese im Content-Kalender hinzufügen.

Tipp: Verwendet wiederkehrende Hashtags, um noch mehr Menschen mit euren Posts zu erreichen. Ein Beispiel für einen Hashtag, den jedes Unternehmen für sich nutzen kann, ist #MondayMotivation oder #TuesdayTip.

6. Wie oft soll ich auf Social Media posten?

Wie viele Posts ihr in der Woche auf Social Media veröffentlicht, hängt davon ab, welche Social Media Plattform ihr nutzt, wie ihr mit euren Followern interagieren möchtet und natürlich spielt auch der Faktor Zeit eine wichtige Rolle. Außerdem ist es wichtig, dass ihr nicht nur postet, um eine „So-oft-musst-du-in-der-Woche-posten-Regel“ einzuhalten. Denkt daran, dass ihr nur mit zielgruppengerechten und qualitativen Content euer Ziel erreicht.

Bei Twitter wird empfohlen mehrmals am Tag zu verschiedenen Zeiten zu posten, um die größtmögliche Reichweite zu erzielen. Da auf den Twitter-Feeds der Nutzer sehr viele Beiträge erscheinen, helfen mehrere Posts am Tag, um sichtbar zu sein. Bei Facebook oder Instagram reicht hingegen ein Beitrag pro Tag aus.

Tipp: Bereitet alle Posts für den nächsten Monat in einem Content-Kalender vor. So vermeidet ihr, dass ihr in letzter Minute ins Schwitzen kommt und euch fragt „Was soll ich heute posten?“. Wenn etwas dazwischen kommt, könnt ihr immer noch einen spontanen Beitrag veröffentlichen, der sich auf aktuelle Nachrichten oder angesagte Hashtags bezieht.

7. Wie bekomme ich mehr Follower auf Social Media?

Wenn ihr eure Accounts auf Social Media eröffnet habt und eure Strategie steht, könnt ihr damit beginnen eure Fanbase aufzubauen. Zu Beginn werdet ihr mit einem kleinen Kreis an Freunden und Followern starten. Um eure Social Media Präsenz bekannter zu machen, könnt ihr folgende Schritte unternehmen:

  • Erzählt euren Freunden von euren Profilen und bitten sie euch zu „folgen“
  • Ihr könnt Facebook-Seiten von Freunden liken und sie einladen eure Seite zu „liken“
  • Folgt den Profilen von Personen und Kanälen mit ähnlichen Themen oder „Influencern“ in eurem Bereich
  • Fügt auf eurer Website Verlinkungen zu euren Social Media Profilen hinzu
  • Wenn ihr Besitzer eines Shops seid, könnt ihr ihn mit Facebook for Business integrieren
  • Macht eure Social Media Profile in Werbebroschüren, Flyern oder in eurem Newsletter publik und ladet die Leute ein euch zu „folgen“.

Tipp: Macht euch keinen Stress! Es ist ganz normal, dass es einige Zeit dauert, bis ihr euch eine Community an Followern und eine gewisse Reichweite aufgebaut habt. „Organisches Wachstum“ kommt nicht über Nacht.

Welche Tools eignen sich für Social Media Marketing? 

Social Media Marketing ist ein fließender Prozess, der arbeitsintensiv sein kann, aber nicht sein muss. Dank nützlicher Helfer und Tools könnt ihr eure Beiträge für mehrere Plattformen im Voraus planen, habt immer einen Überblick und gewinnt wertvolle Zeit.

Bei vielen Social Media Marketing Tools (SMM Tools) gibt es kostenlose Versionen. Mit einem Premium-Abo habt ihr den Vorteil, dass ihr eure Erfolge besser messen könnt. Außerdem könnt ihr sehen, mit welchen Themen sich eure Zielgruppe beschäftigt. Wenn ihr tiefer ins Social Media Marketing eintauchen und mehr über potenzielle Follower und Kunden erfahren wollt, dann lohnt sich die Bezahlversion in den meisten Fällen. Als Einsteiger könnt ihr aber vorerst mit der Free-Version arbeiten.

Zu den bekanntesten und besten Social Media Marketing Tools gehören:

Hootsuite

  • Beliebtestes Social Media Marketing Tool 
  • Einfach zu bedienen und alle Konten können über ein Dashboard verwaltet werden
  • Premium-Kunden erhalten Zugang zu detaillierten Analysen, sodass sie sehen können, wer ihnen folgt, welche Posts am besten funktionieren, plus viele weitere Features

Buffer

  • SMM Tool speziell für die Planung von Posts
  • Einfach und intuitiv

Falcon

  • Ein komplexes und verständliches Marketing-Tool für Profis
  • Zu den Features gehören detaillierte Social Media Daten und Customer Experience Management

Loomly

  • Hilfreiches Tool zur Entwicklung von Content-Ideen
  • Die Kalenderfunktion hilft bei der Planung von Beiträgen

Damit ihr eine funktionierende Social Media Strategie für euch findet, testet verschiedene Inhalte und Tools und schaut euch danach die Ergebnisse an. Auf diesem Weg findet ihr heraus, was für euer Unternehmen am effektivsten ist. Nehmt euch für den Anfang nicht zu viel vor. Es ist hilfreich sich zunächst auf ein oder zwei Punkte, die verbessert werden sollen zu konzentrieren … und sich somit mit den Prozessen im Social Media Marketing vertraut zu machen!

Wie erstelle ich am besten visuellen Content für Social Media?

Bilder und Videos sind auf sozialen Netzwerken besonders beliebt. Wenn ihr euch jetzt fragt, wie ihr visuellen Content für eure Beiträge erstellen könnt, dann nutzt die kostenlosen Tools, die wir euch empfehlen können:

  • Mit Stencil könnt ihr passende Posts erstellen, die an die Dimensionen der jeweiligen Social Media Plattform angepasst sind.
  • Klickt euch durch lizenzfreie Bilder-Datenbanken und fügt einen Text auf ein Bild hinzu
  • Nutzt die intuitive und kostenlose Website Canva für alle Arten von Grafikdesign 

Wie kann ich den Erfolg meiner Social Media Marketing Strategie messen?

Social Media Management Tools sammeln Informationen, die ihr braucht, um eure Kampagnen auf Social Media auszuwerten. Aber auf welche Zahlen solltet ihr überhaupt achten? Das sind die wichtigsten:

  • Engagement: Klicks, Likes, Antworten, Shares
  • Reichweite: Anzahl der Personen, die euren Content gesehen haben
  • Follower: Anzahl der Personen, die euch abonniert haben und euren Content regelmäßig in den Feeds erhalten
  • Impressionen: Kennzahl, wie oft ein Beitrag gesehen wurde, unabhängig davon, ob er angeklickt wurde oder nicht. Wenn ihr zum Beispiel einen Link zu eurem Geschäft auf Facebook postet und dieser im Feed eines Followers erscheint, spricht man von einer Impression.
  • Video- oder Story-Aufrufe: Anzahl der Personen, die euren visuellen Content angesehen haben
  • Profilbesuche: Die Anzahl der Personen, die euer Social Media Profil aufgerufen haben
  • Erwähnungen: Kennzahl, wie oft euer Social Media Konto durch andere Nutzer auf einer bestimmten Social-Media-Plattform erwähnt wurde
  • Tags/Markierungen: Kennzahl, wie oft ein anderer Nutzer den Namen eures Social Media Kontos oder euren Hashtag in einem anderen Beitrag genutzt hat

Checkt auch den Content-Kalender. Der ist nicht nur für die Planung hilfreich, sondern gibt euch auch einen guten Überblick über den bereits erstellten Content. So könnt ihr einfach überprüfen, dass ihr nicht zu oft postet und keine wichtigen Themen vergessen habt.

Gut zu wissen: Wenn ein Post von euch besonders gut auf Facebook performt und viel Traffic und Engagement generiert, schaltet ihn mit minimalem Budget als Anzeige, um ein noch größeres Publikum zu erreichen.

Erfolgreiches Social Media Marketing ist nichts was über Nacht gedeiht. Fühlt euch also nicht unter Druck gesetzt so viel Content wie möglich zu posten und Follower über Follower zu generieren. Ihr wollt eine solide Fanbase aufbauen, mit der ihr arbeiten könnt … und das braucht ein wenig Zeit. Der Rest ergibt sich dann von selbst. Versucht einfach regelmäßig zu posten und ganz wichtig: vergesst den Spaß dabei nicht!

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Dave Raish
Dave ist Content-Stratege bei Jimdo. Wenn er nicht gerade am Arbeiten ist, verbringt er seine Zeit mit kochen, Rad fahren oder in den Bergen.
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