Website-Statistiken: So lernt ihr mehr über eure Besucher*innen

Website-Statistiken: So lernt ihr mehr über eure Besucher*innen
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Vielleicht kennt ihr das ja: Ihr seht euch die Besucher*innen-Statistik eurer Website an und denkt euch dabei: “Ahaaaaa.” Oder vielleicht sogar: “Ohoooooo.” Doch wenn es dann darum geht, konkrete Schlüsse aus all den Zahlen zu ziehen, wird daraus: “Hääää?”

Damit euch das nicht passiert, wollen wir uns im Folgenden die verschiedenen Zahlen eurer Website-Statistik näher ansehen. So behaltet ihr stets den Überblick über eure Besucher*innen und seht genau, welche Inhalte bei ihnen besonders gut ankommen und welche nicht.

Die richtigen Statistik-Tools für eure Jimdo Website

Jimdo Statistiken

Mit den integrierten Jimdo Statistiken verschafft ihr euch mühelos einen Überblick über die wichtigsten Zahlen eurer Website. Ihr könnt sie direkt über euer Dashboard öffnen und Informationen zu den folgenden Werten abrufen:

  • Aufrufe: Wie oft eure Website im Laufe der Zeit von euren Besucher*innen aufgerufen wurde.
  • Besucher: Die Gesamtzahl aller “einzigartigen Besucher” oder “Unique Visitors”. Das bedeutet: Jemand, der eure Website mehrfach aufruft, wird trotzdem nur als ein einziger Besucher gewertet. Egal, ob er eure Website einmal am Sonntag und dann drei Tage später nochmals besucht.
  • Engagement-Rate: Der Prozentsatz aller Besucher, die mehr als eine Unterseite aufgerufen haben. Eine höhere Engagement-Rate deutet darauf hin, dass eure Inhalte gut ankommen. Ein niedriger Prozentsatz bedeutet, dass eure Besucher sich nur eine Seite ansehen und danach gleich wieder weg sind.
  • Traffic-Quellen: Eine Übersicht über die Kanäle, über die eure Besucher eure Website aufrufen.
  • Beliebteste Seiten: Eine Zusammenstellung der Unterseiten, die am häufigsten aufgerufen werden.

Wie ihr die Jimdo Statistiken aktivieren könnt, erfahrt ihr in unserer Hilfe.

Google Analytics

Die Jimdo Statistiken bieten euch bereits eine gute Übersicht über die wichtigsten Kennzahlen eurer Website. Wenn ihr noch tiefer in das Thema einsteigen möchtet, dann empfehlen wir euch, Google Analytics mit eurer Website zu verbinden. Mit diesem Tool bekommt ihr noch viele weitere nützliche Infos – zum Beispiel ganz detailliert, wo eure Besucher*innen herkommen und wer sie eigentlich sind.

Sich in Google Analytics einzuarbeiten, kann eine Weile dauern. Doch die Unmenge an Informationen, die euch das Tool bietet, sind es mehr als Wert. Hier könnt ihr mehr darüber lesen, wie ihr Google Analytics mit Jimdo richtig nutzt.

Wie finde ich die Zahl meiner Besucher*innen?

Die Gesamtzahl eurer Besucher*innen oder Unique Visitors findet ihr in euren Jimdo Statistiken. Ebenso seht ihr, wie sich die Menge an Besucher*innen im Laufe der Zeit verändert hat.

Tipp: Die Zahl eurer Website-Aufrufe wird in der Regel höher als die Zahl euer Besucher*innen sein. Das liegt daran, dass viele eurer Besucher*innen eure Website mehrfach aufrufen, was jeweils als neuer Aufruf gewertet wird.

An der Menge eurer Besucher*innen könnt ihr gut den Erfolg eurer Website ablesen. Steigt die Zahl der Besucher*innen, scheinen eure Marketingmaßnahmen gut zu funktionieren und eure Inhalte eure Kund*innen anzusprechen. Saisonale Schwankungen im Laufe eines Jahres sind übrigens ganz normal. Diese zu erkennen, kann euch eine große Hilfe bei der Planung von Events und Werbekampagnen sein.

Aufrufe/Besucher*innen

Website-Statistiken
Verfolgt, wie sich die Aufrufe eurer Website im Laufe der Zeit verändern.

Kurz gesagt: Mehr Besucher*innen bedeutet mehr potenzielle Kund*innen. Wird eure Website öfter aufgerufen, bedeutet das, dass ihr an den richtigen Stellschrauben gedreht habt: relevante Inhalte, gute SEO und effektives Marketing.

Gut zu wissen: Immer wieder taucht die Frage auf, wie viele Besucher*innen eigentlich “gut” für eine Seite sind. Obwohl der Leitsatz “mehr Besucher*innen = mehr Erfolg” über alle Branchen hinweg gilt, lässt er sich nur schwer an bestimmten Zahlen festmachen. Ein Onlineshop für Strickwaren hat ganz andere Werte als ein bekannter Reise-Blog. Wichtig ist, dass ihr die richtigen Besucher*innen ansprecht – und zwar mit eurem Marketing, euren Keywords und eurer SEO.

Daher kommt euer Traffic

Quellen zeigen euch, woher euer Traffic (also der Zustrom eurer Besucher*innen) kommt. Manchmal über Google & Co. (organischer Traffic), über die direkte Eingabe in die Adresszeile (direkter Traffic) oder über einen Link von einer anderen Website (Weiterleitungen).

Website-Statistiken
Hier seht ihr, wo eure Besucher*innen herkommen.

Anhand eurer Quellen seht ihr, welche Kanäle euch bereits gut Besucher*innen einbringen und wo noch Luft nach oben ist. Erreichen euch beispielsweise viele Besucher*innen über Suchmaschinen (organischer Traffic), funktioniert eure SEO schon recht gut. Kommt von Google jedoch kaum etwas, solltet ihr diesen Punkt als Nächstes angehen.

Direkter Traffic bezeichnet alle Besucher*innen, die eure Adresse direkt in ihren Browser eingegeben haben. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn sie eure URL von einem eurer Flyer eingetippt haben. So könnt ihr zumindest teilweise nachvollziehen, wie erfolgreich eure Aktion war.

Ebenso könnt ihr nachvollziehen, wie viele Besucher*innen euch über Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram aufrufen. Das ist besonders wichtig, wenn ihr euer Social-Media-Marketing weiter ausbauen wollt.

Kurz gesagt: Eure Traffic-Quellen verraten euch, wie eure Besucher*innen eure Website finden und zeigen euch, wo es noch Raum für Verbesserungen gibt.

Gut zu wissen: Eure Haupt-Traffic-Quellen sollten gut zu eurer Zielgruppe und zu eurem Projekt passen. Verkauft ihr beispielsweise Spielsachen für Kleinkinder sind direkte Links von einem Blog für junge Eltern eine gute Wahl. Sich mit Bloggern zu vernetzen, ist generell eine von vielen guten kostenlosen Marketingideen für eure Website.

Wie finde ich heraus, wie viele Besucher*innen meine Konkurrenz hat?

Bis jetzt haben wir uns nur mit dem eigenen Website-Traffic beschäftigt. Aber wie sieht es eigentlich bei eurer Konkurrenz aus? Wollt ihr euren Traffic mit dem eurer Wettbewerber*innen vergleichen, gibt es ein paar Tools, mit denen ihr euch einen ersten Eindruck verschaffen könnt. Da wären zum Beispiel SimilarWeb oder SEMrush. Mithilfe dieser Tools seht ihr den monatlichen Traffic sowie Keyword-Infos zu Websites, die ähnlich wie eure sind. 

Die kostenlosen Varianten sind in ihren Funktionen jedoch recht stark eingeschränkt. Wollt ihr ganz ausführliche Daten haben, müsst ihr zu einer kostenpflichtigen Version upgraden. Doch auch abgesehen von diesen Tools, gibt es mehrere Methoden für eine aussagekräftige Konkurrenzanalyse

Wie messe ich den Erfolg einer Website?

Wie bereits erwähnt, gibt es keine bestimmte Zahl, die den Unterschied zwischen Erfolg oder Misserfolg einer Website ausmacht. Doch gemeinsam betrachtet geben euch die Zahlenwerte darüber Aufschluss, ob ihr die Ziele eurer Website erreicht oder eher nicht.

  • Steigt die Zahl der Aufrufe mit der Zeit?
  • Steigt die Zahl der Besucher*innen aus Quellen, um die ihr euch aktiv bemüht? Verbringt ihr zum Beispiel viel Zeit damit, eure Website erfolglos auf Facebook zu bewerben, dann ist Social Media möglicherweise nicht der richtige Kanal für euch.
  • Beschäftigen sich eure Besucher*innen mit euren Inhalten? Besuchen sie nur kurz eine eurer Seiten oder klicken sie auf weitere? Eure Engagement-Rate und eure beliebtesten Seiten liefern einen guten Hinweis darauf, wie nützlich und relevant eure Inhalte für eure Besucher*innen sind. Mehr Zahlen wie diese findet ihr übrigens in Google Analytics.

Habt ihr eure Website gerade erst erstellt, braucht ihr noch nicht mit einem großen Ansturm an Besucher*innen rechnen. Die werden erst mit der Zeit kommen. Daher lohnt es sich, eure Statistiken immer wieder mal zu überprüfen. Denn es gibt kaum etwas Schöneres, als zu sehen, wie eure Zahlen im Laufe der Zeit immer weiter in die Höhe gehen.

Maggie Biroscak
Maggie ist Editor bei Jimdo. Vor ihrer Arbeit für den Webseiten-Baukasten war sie redaktionell für Organisationen im Bereich Umwelt, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit tätig. Neben dem Schreiben verbringt sie ihre Zeit am liebsten beim Camping, Kochen oder Lesen von Wissenschaftsmagazinen.
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