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Keyword-Recherche Anleitung 2026: Tools & SEO-Tipps

Keyword-Recherche ist der erste und wichtigste Schritt jeder SEO-Strategie. Sie zeigt dir, wonach deine potenziellen Kund:innen bei Google suchen, welche Begriffe sie verwenden und welche Intention hinter ihren Suchanfragen steckt. Wer die richtigen Keywords kennt, schreibt bessere Texte, baut eine klarere Website und gewinnt langfristig mehr organischen Traffic. In diesem Guide zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du Keyword-Recherche von Grund auf durchführst, welche Tools dir dabei helfen und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Keyword-Recherche hilft dir herauszufinden, wonach deine Zielgruppe wirklich sucht, bevor du Inhalte erstellst.
  • Suchvolumen allein ist kein ausreichendes Kriterium: Search Intent und Keyword-Schwierigkeit sind mindestens genauso wichtig.
  • Long-Tail-Keywords sind für neue Websites oft der effektivste Einstieg, weil die Konkurrenz geringer ist.
  • Kostenlose Tools wie Google Search Console, Google Trends und AlsoAsked reichen für den Start völlig aus.
  • Keyword-Recherche ist kein einmaliger Schritt, sondern eine regelmäßige Aufgabe für nachhaltige SEO-Ergebnisse.

Was ist Keyword-Recherche?

Definition

Keyword-Recherche ist der Prozess, bei dem du herausfindest, welche Begriffe und Phrasen Menschen in Suchmaschinen eingeben, um Produkte, Dienstleistungen oder Informationen wie deine zu finden. Du sammelst Keyword-Ideen, analysierst Suchvolumen und Wettbewerb und wählst am Ende die Keywords aus, für die du deine Website optimieren möchtest.

Jedes Wort kann ein Keyword sein, solange deine Kund:innen damit dein Angebot finden würden. Beschreibe dein Business in drei Worten, zum Beispiel „Anfänger Yoga Kurse“. Wenn Kund:innen diese Begriffe bei Google eingeben würden, um ein Business wie deins zu finden, dann hast du vielleicht gerade dein erstes Keyword gefunden.

SEO vs. bezahlte Werbung

Keyword-Recherche wird sowohl für organische SEO als auch für bezahlte Google Ads genutzt. Der Unterschied: Bei SEO optimierst du deine Website so, dass sie langfristig in den organischen Suchergebnissen erscheint. Das kostet kein direktes Werbebudget, braucht aber Zeit. Bei bezahlten Anzeigen (Google Ads) bietest du auf Keywords und zahlst pro Klick. Keyword-Recherche für SEO fokussiert sich auf Relevanz, Search Intent und erreichbare Positionen. Wie du SEO für kleine Unternehmen strategisch angehst, erklärt dir unser ausführlicher Guide.

Warum ist Keyword-Recherche wichtig?

SEO-Ranking

Google entscheidet anhand vieler Faktoren, welche Website für eine Suchanfrage angezeigt wird. Einer der wichtigsten: Ob deine Website die relevanten Begriffe enthält, nach denen gesucht wird. Wer die richtigen Keywords kennt und sie sinnvoll in Texte, Überschriften und Meta-Tags einbaut, hat deutlich bessere Chancen, auf Seite 1 zu landen. Die meisten Menschen scrollen in den Suchergebnissen nicht weit nach unten, sie klicken auf eines der ersten Ergebnisse. Unter den Top 5 zu sein bedeutet deutlich mehr Klicks und Besucher:innen.

Traffic

Mehr Traffic entsteht nicht durch mehr Seiten, sondern durch die richtigen Seiten für die richtigen Suchanfragen. Gut recherchierte Keywords sorgen dafür, dass deine Inhalte von Menschen gefunden werden, die tatsächlich nach dem suchen, was du anbietest. Wie du den Traffic deiner Website steigern kannst, zeigt dir unser separater Guide mit bewährten Strategien.

Zielgruppe verstehen

Keyword-Recherche ist gleichzeitig kostenlose Marktforschung. Du erfährst, welche Fragen deine Zielgruppe hat, welche Sprache sie spricht und was ihr wichtig ist. Das hilft dir nicht nur beim Schreiben besserer Texte, sondern auch dabei, dein Angebot zu schärfen und die richtigen Verkaufsargumente zu finden. Wer seine Zielgruppe wirklich versteht, schreibt Inhalte, die ankommen und konvertieren.

Die 7 Schritte der Keyword-Recherche

Schritt 1: Ziel und Thema definieren

Bevor du anfängst, Keywords zu sammeln, musst du wissen, welche Seite du optimieren möchtest und welches Ziel sie haben soll. Soll die Seite neue Kund:innen gewinnen? Einen bestimmten Service erklären? Informationsanfragen beantworten? Jede Seite braucht ein klares Ziel, und das Ziel bestimmt, welche Art von Keywords sinnvoll ist. Ein konkretes SEO-Ziel könnte so aussehen: „Die Produktseite für meine Yogakurse soll unter den ersten 5 Suchergebnissen erscheinen, wenn Leute in Google nach Yogakurs Hamburg Innenstadt suchen.“

Schritt 2: Seed Keywords finden

Seed Keywords sind deine Ausgangsbegriffe: einfache, direkte Beschreibungen dessen, was du anbietest. Liste 10 bis 20 Suchbegriffe auf, von denen du glaubst, dass deine Kund:innen sie nutzen würden. Denke dabei nicht aus deiner Perspektive als Anbieter:in, sondern aus der Perspektive der suchenden Person. Wie würde jemand, der dein Angebot noch nicht kennt, danach suchen? Wirf auch einen Blick auf die Websites deiner drei größten Mitbewerber:innen. Welche Begriffe verwenden sie in Überschriften und Produktbeschreibungen?

Schritt 3: Keyword-Ideen sammeln

Jetzt erweiterst du deine Seed-Liste mit weiteren Ideen aus verschiedenen Quellen. Gib jeden deiner Ausgangsbegriffe bei Google ein und scrolle zum Bereich „Nutzer fragten auch“ und „Ähnliche Suchanfragen“. Füge diese verwandten Suchbegriffe deiner Liste hinzu. Suche zusätzlich auf Plattformen, auf denen deine Zielgruppe unterwegs ist: Foren, Reddit, Facebook-Gruppen, LinkedIn oder Instagram. Die Begriffe, die deine potenziellen Kund:innen dort verwenden, sind wertvolle Keyword-Ideen. Für noch mehr Ideen nutze Tools wie Ubersuggest, Answerthepublic, Keywordtool.io oder den Google Keyword-Planer, um aus deinen Ausgangsbegriffen hunderte von Vorschlägen zu generieren.

Schritt 4: Suchvolumen und Wettbewerb analysieren

Jetzt prüfst du, ob nach deinen Keywords auch tatsächlich gesucht wird. Das Suchvolumen beschreibt die durchschnittliche monatliche Anzahl an Suchanfragen für einen bestimmten Begriff. Der Google Keyword-Planer zeigt dir diese Daten, ebenso Ahrefs, Semrush oder Ubersuggest. Genauso wichtig wie das Suchvolumen ist die Keyword-Schwierigkeit: Wie stark ist die Konkurrenz für dieses Keyword? Ein Keyword mit hohem Suchvolumen, für das bereits starke Seiten ranken, ist für eine neue Website kaum erreichbar. Entferne aus deiner Liste alle Keywords, die kaum Suchvolumen haben, und behalte die Spalten für Keyword, minimales und maximales Suchvolumen sowie Wettbewerb.

Schritt 5: Search Intent verstehen

Der Search Intent beschreibt die Absicht hinter einer Suchanfrage. Sucht jemand nach Informationen, will er ein Produkt kaufen oder sucht er einen bestimmten Anbieter? Google bewertet Seiten danach, wie gut sie zum Intent des Keywords passen. Wenn deine Seite für ein Informations-Keyword ranken soll, aber wie eine Verkaufsseite aufgebaut ist, wird sie nicht gut ranken. Gehe durch deine Keyword-Liste und frage dich bei jedem Begriff: Was sucht jemand wirklich, wenn er das eingibt? Entferne alle Keywords, deren Intent nicht zu deiner Seite passt.

Schritt 6: Keywords clustern

Keywords mit ähnlichem Thema und ähnlichem Intent gehören in dieselbe Gruppe, den sogenannten Cluster. Jeder Cluster bekommt eine eigene Seite. Erstelle folgende Kategorien in deiner Tabelle:

  • Allgemeine Keywords (z. B. „yoga“) für deine Startseite
  • Lokale Keywords (z. B. „yoga hamburg“) für Seiten mit regionalem Bezug
  • Informations-Keywords (z. B. „welche yoga stellung bei rückenschmerzen“) für Blog-Artikel
  • Kauf-Keywords (z. B. „yogakurs preis hamburg“) für deine Leistungs- oder Preisseite
  • Marken-Keywords (z. B. „yoga fun hamburg kurse“) für deine Über-mich-Seite

Ein Keyword kann mehreren Kategorien angehören. Markiere in diesem Fall einfach mehrere Spalten.

Schritt 7: Keywords priorisieren

Zum Abschluss wählst du für jede Seite ein Haupt-Keyword und ein bis zwei sekundäre Keywords. Das Haupt-Keyword steht im Seitentitel, der H1-Überschrift und den ersten 100 Wörtern des Textes. Die sekundären Keywords tauchen natürlich im Fließtext und in Unterüberschriften auf. Beginne mit Keywords, die ein moderates Suchvolumen, einen klaren Intent und eine erreichbare Wettbewerbssituation haben. Long-Tail-Keywords sind für neue Seiten oft der schnellste Weg zu ersten Rankings. Wie du daraus SEO-Texte schreibst, die Google findet, erklärt dir unser separater Artikel.

Welche Arten von Keywords gibt es?

Short-Tail-Keywords

Short-Tail-Keywords sind kurze, generische Begriffe mit einem oder zwei Wörtern, zum Beispiel „yoga“ oder „website erstellen“. Sie haben ein sehr hohes Suchvolumen, aber auch enormen Wettbewerb. Für neue oder kleine Websites sind sie kaum erreichbar. Sinnvoll werden sie erst, wenn deine Domain bereits eine gewisse Autorität aufgebaut hat.

Long-Tail-Keywords

Long-Tail-Keywords sind längere, spezifischere Suchanfragen mit vier oder mehr Wörtern, zum Beispiel „yoga gegen schmerzen im unteren rücken anfänger“. Sie haben ein geringeres Suchvolumen, aber auch deutlich weniger Wettbewerb und eine klarere Suchintention. Für neue Websites sind Long-Tail-Keywords der effektivste Einstieg: leichter zu ranken, konkreter in der Zielgruppe und oft näher am Kaufinteresse der suchenden Person. Wie du Long-Tail-Keywords auch für lokale Marketingstrategien nutzen kannst, zeigt dir unser Guide.

Informational Keywords

Informational Keywords zeigen, dass jemand nach Informationen sucht, nicht nach einem Produkt. Typische Formulierungen: „wie funktioniert“, „was ist“, „warum“, „anleitung“. Diese Keywords passen ideal für Blog-Artikel, Ratgeber und FAQ-Seiten. Sie bringen Traffic von Menschen, die noch in der Recherchephase sind, und sind eine gute Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen und Expertise zu zeigen.

Commercial und Transactional Keywords

Commercial Keywords zeigen ein konkretes Kaufinteresse oder Vergleichsabsicht, zum Beispiel „bester yogakurs hamburg“ oder „yogakurs preise vergleich“. Transactional Keywords sind noch spezifischer: „yogakurs hamburg buchen“ oder „yoga anfängerkurs online kaufen“. Diese Keywords gehören auf Leistungs-, Produkt- und Preisseiten. Sie haben oft ein geringeres Suchvolumen als informational Keywords, aber eine höhere Conversion-Rate.

Die besten Tools für Keyword-Recherche

AlsoAsked

AlsoAsked visualisiert, welche Folgefragen Google zu einem Keyword anzeigt. Das Tool basiert auf den „People Also Asked“-Boxen in den Suchergebnissen und zeigt dir, wie Themen zusammenhängen und welche Fragen deine Zielgruppe rund um ein Keyword hat. Besonders nützlich für die Planung von Blog-Artikeln und FAQ-Seiten.

Google Trends

Google Trends zeigt dir, wie sich das Suchinteresse für ein Keyword über Zeit entwickelt hat. Ein stabiler oder steigender Trend ist ein gutes Zeichen. Saisonale Schwankungen zeigen dir, wann du mit besonders viel Traffic rechnen kannst. Kostenlos und direkt von Google, ideal als erste Orientierung.

Google Search Console

Wenn deine Website bereits online ist, zeigt dir die Google Search Console, für welche Suchanfragen sie bereits erscheint und auf welcher Position. Das ist eine der wertvollsten Datenquellen überhaupt: Du siehst echte Suchbegriffe echter Nutzer:innen. Nutze diese Daten als Ausgangspunkt für neue Keyword-Ideen und zur Überprüfung deiner Rankings. Eine gute Ergänzung dazu sind Meta-Tags und deren SEO-Optimierung, die ebenfalls direkt in der Search Console sichtbar werden.

Ahrefs

Ahrefs ist eines der mächtigsten SEO-Tools und bietet tiefe Einblicke in Suchvolumen, Keyword-Schwierigkeit, Backlink-Profile und Konkurrenz-Rankings. Besonders stark: der Keywords Explorer und die Content-Gap-Analyse, mit der du herausfindest, für welche Keywords deine Mitbewerber ranken, du aber noch nicht. Kostenpflichtig, aber mit einer kostenlosen Basisversion für einfache Recherchen.

Semrush

Semrush kombiniert Keyword-Recherche mit Wettbewerbsanalyse, technischem SEO-Audit und Traffic-Schätzungen. Das Keyword-Magic-Tool generiert tausende von Keyword-Ideen aus einem Seed-Begriff und gruppiert sie automatisch nach Themen. Semrush ist kostenpflichtig, bietet aber eine kostenlose Version mit begrenztem Funktionsumfang.

Ubersuggest

Ubersuggest von Neil Patel ist ein einsteigerfreundliches und günstiges Tool mit Keyword-Ideen, Suchvolumen, Keyword-Schwierigkeit und Traffic-Schätzungen. Es kann keine Listen importieren, ist aber für einzelne Recherchen eine gute kostenlose Alternative zum Google Keyword-Planer.

Google Keyword-Planer

Der Google Keyword-Planer ist primär für Google-Ads-Werbetreibende gedacht, liefert aber auch für SEO nützliche Daten zu Suchvolumen und Wettbewerb. Du benötigst ein Google-Ads-Konto, musst aber keine aktive Kampagne schalten. So nutzt du ihn: Erstelle ein Google-Ads-Konto, wähle „Tools“ und dann „Keyword-Planer“. Wähle „Suchvolumen und Prognosen abrufen“, füge deine Keyword-Liste ein und stelle die richtige Zielregion und Sprache ein. Lade die Ergebnisse als CSV herunter und entferne alle Spalten außer Keyword, minimalem und maximalem Suchvolumen.

Häufige Fehler bei der Keyword-Recherche

Nur Suchvolumen betrachten

Ein hohes Suchvolumen klingt verlockend, sagt aber nichts darüber aus, ob ein Keyword für dich erreichbar oder relevant ist. Wer nur nach Suchvolumen optimiert, landet oft bei Keywords mit starker Konkurrenz, die für neue Websites kaum zu knacken sind, oder bei Keywords, deren Suchintention gar nicht zur eigenen Seite passt. Suchvolumen ist ein Faktor von mehreren, nicht der einzige.

Falsche Keywords wählen

Keywords, die thematisch nicht zur eigenen Seite passen, ziehen die falschen Besucher:innen an. Wenn deine Seite über Yogakurse informiert, du aber für das Keyword „Yogahosen kaufen“ rankst, kommen Menschen auf deine Seite, die eigentlich etwas anderes suchen. Das erhöht die Absprungrate und senkt das Ranking. Jedes Keyword muss zur Intention deiner Seite passen.

Search Intent ignorieren

Der häufigste und folgenreichste Fehler: eine Seite für ein Keyword optimieren, ohne den Intent zu verstehen. Wer eine Verkaufsseite für ein informational Keyword aufbaut oder einen Blog-Artikel für ein transactionales Keyword schreibt, wird nicht gut ranken, egal wie gut der Text ist. Google versteht Intent und bevorzugt Seiten, die zum Intent des Keywords passen. Bevor du mit dem Schreiben beginnst, frage immer zuerst: Was will jemand wirklich, wenn er dieses Keyword eingibt?

FAQ: Keyword-Recherche

Wie findet man die richtigen Keywords?

Starte mit einer Liste von Begriffen, die dein Angebot beschreiben, aus deiner Kundenperspektive. Erweitere diese Liste mit Google-Vorschlägen, den „Ähnliche Suchanfragen“-Boxen, Mitbewerber-Websites und Tools wie Ubersuggest oder Ahrefs. Prüfe dann Suchvolumen und Wettbewerb und filtere nach Search Intent. Die richtigen Keywords sind die, die ausreichend oft gesucht werden, einen Intent haben, der zu deiner Seite passt, und einen Wettbewerb haben, den du realistisch erreichen kannst.

Wie finde ich Keywords mit wenig Konkurrenz?

Konzentriere dich auf Long-Tail-Keywords mit drei oder mehr Wörtern. Je spezifischer die Suchanfrage, desto geringer ist in der Regel die Konkurrenz. Tools wie Ahrefs oder Semrush zeigen dir die Keyword-Schwierigkeit direkt an. Suche außerdem nach Frage-Keywords aus AlsoAsked oder den „People Also Asked“-Boxen von Google: Diese haben oft weniger Wettbewerb und ein klar definiertes informational Intent.

Was ist Search Intent (Suchintention)?

Search Intent beschreibt die Absicht hinter einer Suchanfrage. Vier Haupttypen gibt es: Informational (jemand sucht Informationen), Navigational (jemand sucht eine bestimmte Website), Commercial (jemand vergleicht Optionen vor dem Kauf) und Transactional (jemand ist bereit zu kaufen oder zu buchen). Google erkennt den Intent und bevorzugt Seiten, deren Inhalt und Format dazu passen.

Wie erkenne ich die Suchintention eines Keywords?

Gib das Keyword bei Google ein und schau dir die ersten fünf bis zehn Ergebnisse an. Sind das Blog-Artikel? Dann ist der Intent informational. Sind das Produktseiten oder Shops? Dann ist der Intent transactional. Sind das Vergleichsartikel? Dann ist der Intent commercial. Die Suchergebnisse zeigen dir zuverlässig, welchen Content-Typ Google für dieses Keyword bevorzugt.

Ist Suchvolumen der wichtigste Ranking-Faktor?

Nein. Suchvolumen sagt dir nur, wie oft nach einem Begriff gesucht wird. Für das Ranking entscheidend sind Content-Qualität, technische SEO, Backlinks, Nutzererfahrung und wie gut deine Seite zum Search Intent des Keywords passt. Ein Keyword mit niedrigem Suchvolumen, für das du eine wirklich hilfreiche Seite baust, kann dir langfristig mehr bringen als ein hohes Suchvolumen mit starkem Wettbewerb.

Was bedeutet Keyword-Schwierigkeit (Keyword Difficulty)?

Keyword-Schwierigkeit (englisch: Keyword Difficulty oder KD) ist ein Wert, der angibt, wie schwierig es ist, für ein bestimmtes Keyword auf Seite 1 zu ranken. Tools wie Ahrefs oder Semrush berechnen diesen Wert auf einer Skala von 0 bis 100, basierend auf der Stärke der aktuell rankenden Seiten und deren Backlink-Profilen. Ein KD-Wert unter 20 bis 30 gilt als gut für neue oder kleine Websites.

Was sind semantische Keywords?

Semantische Keywords sind inhaltlich verwandte Begriffe, die dasselbe oder ein ähnliches Thema beschreiben. Google versteht heute nicht nur einzelne Keywords, sondern den Kontext ganzer Seiten. Eine Seite über „Yogakurse für Anfänger“ sollte deshalb auch Begriffe wie „Einstieg in Yoga“, „Yoga Grundlagen“ oder „Yoga lernen“ enthalten, ohne dass das erzwungen wirkt. Semantische Keywords helfen Google zu verstehen, worum es auf deiner Seite geht.

Was ist NLP im SEO?

NLP steht für Natural Language Processing: die Fähigkeit von Google, natürliche Sprache zu verstehen, anstatt nur nach exakten Keyword-Treffern zu suchen. Dank NLP erkennt Google Synonyme, Entitäten, Zusammenhänge und Bedeutungen. Das bedeutet für dich: Schreibe für Menschen, nicht für Suchmaschinen. Natürliche, gut strukturierte Texte werden besser bewertet als künstlich mit Keywords vollgestopfte Seiten.

Was sind Entitäten im SEO?

Entitäten sind klar definierte Konzepte, Personen, Orte oder Dinge, die Google als eigenständige Einheiten versteht. Zum Beispiel ist „Jimdo“ eine Entität: Google weiß, dass es sich um ein Unternehmen aus Hamburg handelt, das Website-Baukasten-Software anbietet. Je mehr deine Website mit relevanten Entitäten verknüpft ist und je klarer deine Themenautorität für Google erkennbar ist, desto besser rankt sie für relevante Suchanfragen. Entitäten werden vor allem durch konsistente Markenpräsenz, Backlinks und strukturierte Daten aufgebaut.

Fazit: Keyword-Recherche als Grundlage jeder SEO-Strategie

Keyword-Recherche ist kein einmaliger Schritt, sondern eine regelmäßige Aufgabe. Märkte verändern sich, neue Suchbegriffe entstehen und deine Zielgruppe entwickelt sich weiter. Wer seine Keywords regelmäßig überprüft und aktualisiert, bleibt langfristig sichtbar.

Fang einfach an: mit einer Liste von 10 bis 20 Begriffen, einem kostenlosen Tool wie Google Search Console oder Google Trends und dem Fokus auf ein bis zwei Long-Tail-Keywords pro Seite. Alles andere baut sich von dort aus auf. Wenn du Jimdo nutzt, profitierst du von integrierten SEO-Tools und dem Jimdo Companion, einem KI-gestützten Berater, der dir konkrete Empfehlungen gibt, welche Keywords und Inhalte für dein Business am relevantesten sind, ohne dass du selbst SEO-Expert:in sein musst.

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